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Rosa

Eine bunte Schnabelschau …

Uploading this page might take a little longer than usual, especially the Youtube videos with Jacques Brel.

Photos: (c) anglogermantranslations Please click to enlarge and open the gallery.

Just strike me pink!

Der Name Rosapelikane ist ja leicht übertrieben, ein Hauch von Rosa träfe es eher. Der weiße Vogel verfärbt sich nur in der Paarungszeit, wenn seine Bürzeldrüse einen öligen roten Farbstoff produziert. Den verteilt er mit dem Schnabel auf seinem Gefieder. Woher ich das weiß? Das steht auf diesem Schild … Rosapelikan Schild

Verlassen wir nun das Reich der Vögel und machen einen Abstecher zur tautologischen Königin der Blumen – a rose is a rose is a rose. Von hier ist es dann auch nicht mehr weit zu Jacques Brel. Il nous a quitté! Und weil es so schön war, gleich noch einmal mit Schlips und Kragen … … und da aller guten Dinge drei sind, auch noch in seiner Muttersprache: https://www.youtube.com/watch?v=j7nm9ZgBEHc&feature=player_detailpage Wenn das kein Ohrwurm ist, was dann? — Hinweis: Werbung, die eventuell an dieser Stelle auftaucht, wäre dann nicht von mir, sondern von WP.

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Dosierte Kunst und andere Überraschungen

Die Dosis macht bekanntlich das Gift, doch hier geht es um künstlerisch wertvolle Konservendosen. Aber schön der Reihe nach …

Am Vortag war ich von Penzance aus immer am Meer entlang bis zum Saint Michael’s Mount gewandert. Darauf komme ich an anderer Stelle zurück. Jetzt freute ich mich auf ein ähnlich schönes Erlebnis in entgegengesetzter Richtung, von Penzance nach Mousehole, dem nach Dylan Thomas „prettiest village in England“. Entsprechend hoch schraubte ich meine Erwartungen, denn wer misstraut schon einem Dichterwort? Ich jedenfalls nicht.

Ausgangspunkt war die idyllisch im Wald gelegene Jugendherberge Castle Horneck, deren Name eine lebhafte Debatte unter den Gästen auslöste. Nein, er ging weder auf die Normannen zurück, noch stand er in irgendeiner Beziehung zu einem deutschen Adelsgeschlecht,  dessen Wappen möglicherweise ein Horn in einer Ecke schmückte. Tatsächlich bedeutete der ursprünglich kornische Name Hornocke schlicht Eisenburg. Aber ich schweife ab …

Nach dem Abstecher durch Wald und Feld mit üppiger exotischer sowie hoch ins Kraut schießender vertrauterer Vegetation was (2)Riesenvergissmeinnicht oderwas 4 landete ich wieder am Meer, bis ich den kleinen Hafen des Fischerstädtchens Newlyn und damit das Ende des Strandwanderwegs erreichte. Zeit für eine kleine Stärkung! Da hatte ich aber die Rechnung ohne den Wirt des Duke Street Cafés gemacht, denn der vermeintlich kleine Imbiss von der Lunchtafel, der toasty of the day, entpuppte sich als Riesenportion. Erschrocken bat ich den hünenhaften Inhaber, der sicher schon manche derartige Ungetüme verschlungen hatte, um eine doggy bag. „Nobody leaves here hungry“, erklärte er nicht ohne Stolz, als er mir beim Abschied die Tüte überreichte. Nun fotografiere ich ja eigentlich nie mein Essen, aber Ausnahmen bestätigen die Regel …

 Fotos: (c) anglogermantranslations

Während ich auf den Kaffee wartete, konnte ich in aller Ruhe die Bilder an den Wänden studieren. Es waren käufliche Landschaftsgemälde örtlicher Künstler, darunter auch eine deutschstämmige Malerin, die in den Legenden von dem ganz besonderen Licht an der Küste Cornwalls schwärmten. Die Newlyn School findet also immer wieder neue Nachahmer. Bis zu diesem Tag hatte ich noch nie etwas von ihr gehört,

doch nach einem kurzen Spaziergang am kleinen Hafen entlang wurde ich ausgerechnet in einem Fischladen mit ihr konfrontiert. Eigentlich wollte ich nur typisch kornische Fische fotografieren, doch dann fiel mein Blick auf die Dosen im Regal.

Ich fühlte mich gleich magisch angezogen, habe ich doch eine Schwäche für Genremalerei, besonders für die holländischen Meister. Später fand ich die gleichen Dosen im Museum wieder und erfuhr dort auch alles über die Geschichte der Newlyn School, sozusagen Cornwalls Antwort auf Worpswede. Doch was soll ich von den Blech gewordenen Genrebildern halten?

Art is art

And fish is fish

And never* the twain shall meet.

* Außer in Plymouth natürlich.

Bei Gelegenheit schreibe ich mal etwas über die dort entstandenen Werke und ihre Meister – jetzt will ich endlich nach Mousehole, das Dylan Thomas derart beeindruckte … Eine Hinweistafel der Tourismusbehörde heizte meine Vorfreude erneut an: This is an area of outstanding beauty. Also, dann mal weiter, weiter! Mousehole, prettiest village (I don`t repeat myself, repeat myself), here I come!

Meilen später … die Antiklimax.

Si tacuisses, Dylan … Bestimmt kanntest Du Dich mit walisischen Dörfern besser aus.

Als ich einer Einheimischen gegenüber meine Enttäuschung ausdrückte, versicherte sie mir: „But it looks nice with the Christmas lights!“ So lange konnte ich aber nicht warten. Jetzt hätte ich allerdings Gelegenheit, das zu überprüfen. Aber will ich das? Nein danke. Lieber bleibe ich mit Under Milk Wood, gelesen von Richard Burton, in der warmen Stube.

Falls an dieser Stelle Anzeigen zu sehen sein sollten, habe ich darauf keinen Einfluss. Mit diesem privaten Blog erziele ich keinerlei Einnahmen.

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Sonne, Mond und Neon rund um die Binnenalster

Kurz vor halb fünf begann ich meinen Rundgang um die Binnenalster. Während sich die Birken noch wohlig in der Spätnachmittagssonne wärmten, hielt sich der Mond in einiger Entfernung schon bereit, allerdings noch blass und unscheinbar – sofern man das von einem sichtbaren Himmelskörper behaupten darf. (Nur nicht auffallen am hellichten Tag!)

Please click to enlarge.
Alster März Abendsonne und früher Mond
Schon bald sollte der Mond aber seine vornehme Zurückhaltung aufgeben, Rabenkrähen Abendsonne Mond Binnenalster tatkräftig unterstützt von einem kontrastierenden Himmel, der sich allmählich verfärbte.
Alster März Vögel Mond
Als ich mich schließlich wieder der Innenstadt näherte, versank die Sonne hinter der Hamburg-Silhouette (um den Anglizismus „Hamburg Skyline“ hier bewusst zu umgehen). Alster City Lights
Und nach dem Abendrot gab’s noch kein Abendbrot (für meinen Sssüßen und für mich), sondern zunächst ein Sssegelboot. Ssso sssön blau aber auch … Segelboot auf der Alster
Am Ufer passierte ich gerade das Hotel Atlantic, bescheidene Behausung eines Ehrenhamburgers mit Stern auf der Reeperbahn. Vom anderen Ufer aus hatte ich jahrelang irrtümlich geglaubt, das strahlende Himmelsrund werde von Atlas getragen – so wie es sich gehört. Irgendwann sah ich mal genauer hin und entdeckte die beiden Damen, die sich so anmutig um den Leuchtglobus drapieren. Wer mag das sein? Göttinnen? Nymphen? Ehrenjungfrauen? Hotelangestellte?
Hotel Atlantic Leuchtglobus Hotel Atlantic leuchtender Globus

Meines Wissens wurde Atlas doch nach dem kleinen Herakles-Intermezzo nie wieder von seiner Last befreit?

Fotos: (c) anglogermantranslations

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Die Welt von morgen?

I found this clip on Emilia Robinson’s blog. Thank you, Emilia. I tried reblogging, but failed.

Some Speculations on the Future

Die ersten englischen Bücher, die ich als Schülerin verschlang, waren Science-Fiction-Romane aus der English Library vom British Council, vorwiegend Klassiker wie H. G. Wells, George Orwell, Ira Levin, Ray Bradbury oder Isaac Asimov.  An manchen Vokabeln hatte ich schwer zu knacken, denn im Wörterbuch fand ich sie nicht. Was mochte denn nur dieser ominöse scanner sein, an dem sich die Protagonisten nicht vorbeimogeln konnten? In einem technischen einsprachigen (englischen) Lexikon fand ich schließlich eine Beschreibung, wurde aber überhaupt nicht schlau daraus. Inzwischen weiß ich mehr. Ein scanner ist ein Scanner, aber wer hätte das damals ahnen können? (Yes, I know – this dates me. :-))

Das Duo – Tim Etchells und Forced Entertainment – in diesem Clip stellt im Vergleich unaufgeregte Prognosen. Oder vielmehr stellt es Prognosen – ganz unaufgeregt. Aber lassen wir uns von der Zukunft überraschen.

Let’s expect the worst and hope for the best.

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Drahtige Körper

Den Namen des Künstlers oder der Künstlerin konnte ich bislang nicht aufspüren, den Titel des Objekts daher auch nicht. Ich weiß nur, dass diese metallenen Gestalten in umittelbarer Nähe des überdimensionalen hölzernen Apfelkerngehäuses herumhüpfen, also in den Queen Elizabeth II Silver Jubilee Gardens von Bewdley am Severn in der Grafschaft Worcestershire. Das verlinkte Youtube-Filmchen zeigt sehr schön die georgianische Architektur des malerischen Städtchens, während der Bewdley-Artikel in der Wikipedia (auf die ich sonst gern verlinke) kaum zu einem Besuch einladen dürfte. Leider habe ich dort nur zwei Stunden verbracht, darum fühle ich mich nicht befugt, den betreffenden Eintrag zu ergänzen.

Drahtige Körper Titel des Kunstwerks unbekannt Foto: (c) anglogermantranslations

Ringelreihen?
All Wired Up?
(Titel des Kunstwerks unbekannt)
Foto: (c) anglogermantranslations

Auf Lakritzes Kommentar hin hier Matisses Tanz zum Vergleich:

La dance I (1909), Öl auf Leinwand
Henri Matisse
Quelle: Wikipedia


Nachtrag

Die Künstlerin heißt Lucy Unwin und das Objekt Jubilation. Sie erschuf es anlässlich der 25-Jahr-Feier des Bewdley-Festivals.
Andere Werke finden sich auf dieser Website, darunter auch eines mit dem Titel The Dance (After Matisse). (Aha! :-)) Dort sind noch alle fünf Personen vollzählig.

Jubilatiion by Lucy Unwin 12th October 2012

Jubilatiion by Lucy Unwin
12th October 2012

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Tüdelüdelüt oder …

… es bleibt alles in der Familie (oder so)

Zugegeben, mehr als „tüdelüdelüt“ [sic] habe ich ja beim ersten Mal – und noch ohne den Text – nicht verstanden. Um da durchzusteigen, muss ich es wohl noch ganz oft hören. Es stellt doch weit höhere Ansprüche an mein Sonntagnachmittagsfranzösisch als Alouette, das ich problemlos mitträllern könnte, ganz zu schweigen von Frère Jacques oder Sur le pont d’Avignon. Dies ist also der für die Provinz Québec typische Akzent (habe ich gerade gelernt). Aber auch hier gilt mal wieder der Spruch vom Bild, das mehr sagt als tausend Worte:

Und hier ist der Text von LA TURLUTE DES LITTLE-DELISLE  zum Mitsingen. Tüdelüdelüt …

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