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Karlsson vom Dachs Gewährsmann

So sieht er also aus, der Große Geist, den laut Karlsson vom Dach so gar nichts stört … Eine beneidenswerte Lebenseinstellung, Kleingeistern sehr zur Nachahmung empfohlen.

Bronze von Thomas Schütte

Bronze von Thomas Schütte. Vgl. auch: „Es ist der Geist, der sich den Körper baut.“


Foto: (c) anglogermantranslations

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Guess what!

Drei neue Rätsel von anno dunnemals habe ich heute für Euch. Ich selbst wäre wohl überfragt gewesen. Please click the first photo to start the gallery.

Fotos: (c) anglogermantranslations

Nachtrag 4. April 2014

Die Auflösungen stehen in den Kommentaren.

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The Empty Nest

empty nest 2013

Empty Nest
Sculpture by Hilary Jack
Compton Verney (2013)
Foto: (c) anglogermantranslations

Ein leeres Nest, nicht als Syndrom, sondern als ein Kunstwerk von Hilary Jack, das mit den unterschwelligen Assoziationen und alten Mythen spielt, die sich um Krähen ranken. Nach einem alten Aberglauben verlassen in England ganze Krähenkolonien ihr angestammtes Habitat, wenn in der Nähe ein Grundbesitzer kinderlos stirbt.

Dieses Krähennest im menschlichen Maßstab schmiegt sich an eine 250 Jahre alte Libanonzeder und besteht aus weggeworfenem Material unterschiedlichen Ursprungs oder wie es in der offiziellen Beschreibung des Objekts heißt, wie alle Arbeiten der Künstlerin aus dem Treibgut des Alltagslebens, im konkreten Fall aus Kiefer und Abfällen von Holz und Rhododendronschnitt auf dem Gelände von Compton Verney.  Der Betrachter ist eingeladen, ins Nest zu klettern und von höherer Warte aus eine neue Perspektive für sich zu entdecken. Die Parklandschaft wurde 1769 von keinem Geringeren als dem Landschaftsarchitekten Lancelot „Capability“ Brown gestaltet. Das dazugehörige Compton Verney House mit seiner traditionsreichen Geschichte beherbergt heute eine Kunstgalerie.

Das Foto lässt sich wie immer auf Vollbildmodus vergrößern – für den menschlichen Maßstab reicht die augenblickliche Technik noch nicht. 😉

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Drahtige Körper

Den Namen des Künstlers oder der Künstlerin konnte ich bislang nicht aufspüren, den Titel des Objekts daher auch nicht. Ich weiß nur, dass diese metallenen Gestalten in umittelbarer Nähe des überdimensionalen hölzernen Apfelkerngehäuses herumhüpfen, also in den Queen Elizabeth II Silver Jubilee Gardens von Bewdley am Severn in der Grafschaft Worcestershire. Das verlinkte Youtube-Filmchen zeigt sehr schön die georgianische Architektur des malerischen Städtchens, während der Bewdley-Artikel in der Wikipedia (auf die ich sonst gern verlinke) kaum zu einem Besuch einladen dürfte. Leider habe ich dort nur zwei Stunden verbracht, darum fühle ich mich nicht befugt, den betreffenden Eintrag zu ergänzen.

Drahtige Körper Titel des Kunstwerks unbekannt Foto: (c) anglogermantranslations

Ringelreihen?
All Wired Up?
(Titel des Kunstwerks unbekannt)
Foto: (c) anglogermantranslations

Auf Lakritzes Kommentar hin hier Matisses Tanz zum Vergleich:

La dance I (1909), Öl auf Leinwand
Henri Matisse
Quelle: Wikipedia


Nachtrag

Die Künstlerin heißt Lucy Unwin und das Objekt Jubilation. Sie erschuf es anlässlich der 25-Jahr-Feier des Bewdley-Festivals.
Andere Werke finden sich auf dieser Website, darunter auch eines mit dem Titel The Dance (After Matisse). (Aha! :-)) Dort sind noch alle fünf Personen vollzählig.

Jubilatiion by Lucy Unwin 12th October 2012

Jubilatiion by Lucy Unwin
12th October 2012

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Adam und sein Apfel

Skulptur von Waldemar Otto 1982

Or

The Ubiquitous Adam is at it Again 🙂

Dieser aussichtsreiche Anwärter auf den Mister-Universum-Titel posiert unter der Laterne dem güldenen Baum der Erkenntnis vor dem großen Tor des Botanischen Gartens in Hamburg.

„Adam plündert sein Paradies“

heißt das Kunstwerk.

Damit wir nun nicht gleich „Ich weiß nicht, was soll das bedeuten?“ anstimmen müssen, bekommen wir die Erklärung gleich mitgeliefert:

Vermutlich hatte der Künstler kein Problem, ein Modell für diese Skulptur zu finden. Auf seiner Website sieht man ihn in seiner Werkstatt zusammen mit diesem leibhaftigen Adonis. Komisch, ich habe das Gefühl, dem Prachtkerl Adam ständig über den Weg zu laufen, in der Regel allerdings mit etwas mehr als nur einem Fahrradschloss bekleidet.

Frage: Wer bist du, Adam?

Antwort:  Madam, I’m Adam – von hinten wie von vorn.

Während Adam hier draußen nun sein Paradies plünderte, gab es im Botanischen Garten ganz andere Adamsäpfel zu bestaunen, und zwar im Rahmen der  Ausstellung der Norddeutschen Apfeltage – aber das ist eine andere Geschichte.

Adamsäpfel auf den Norddeutschen Apfeltagen 2011

Aus: Der Apfel. Sortennamen und Synonyme von Johann-Heinrich Rolff

Dieser rote Apfel hat ein wundersames Synonym: White Paradise.

Fehlt noch was? Ach ja. Ein Hinweis auf den dänischen Film Adams Äpfel. Einer von den wenigen, die ich mir immer wieder ansehen könnte.

Nachtrag zum Titel

Ich stelle gerade fest, dass man über diese Adamsfigur auch unter dem Titel „Die Adams und ihre Äpfel“ schreiben könnte. Im Erfurter Skulpturengarten steht nämlich ein Doppelgänger als Adam plündert DAS Paradies, ferner gibt es noch einen Dreifachgänger als Adam isst die Frucht. Offenbar ist Adam fruchtbar und mehrt sich. Kein Wunder also, dass ich mir einbilde, diesem Adam ständig zu begegnen. Er ist einfach überall. (Und wenn man ihn lässt, verputzt er gerade einen Apfel.)

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