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Sunday Trees 237 – Hamburg-Schwalenberg-Cornwall

I hasten to contribute this week’s entry to photochallenge Sunday Trees, initiated by Becca Givens. Thank you, Becca!

Take that, Pending Tower of Pisa! Castanea sativa
I’m not too keen on sweet chestnuts, but I adore the pink flowers of Castanea sativa in early May. I give you three guesses from where the wind blows…

Salkenbruch

This image symbolizes perfect harmony to me, because I spent part of my childhood there.

Catalpa

A catalpa, an Indian beantree, a stranger in these parts. I had no idea they also grow over here, until I noticed green beans lying on the ground. I thought they had dropped from somebody’s shopping basket. Then I looked up and discovered plenty where that came from. One lives and learns.

Hypophyt 2

A Cornish entanglement

Photos: (c) anglogermantranslations. All rights reserved.

This is an award-free blog. I always look forward to your likes or comments, though. Many thanks in advance. 🙂

*****

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Schwalenberg-ABC oder mein Bullerbü (2)

Zum ersten Teil –> Mein Bullerbü (1)

Birgit Ebbert hat in ihrem Autoren-Blog zur Teilnahme an einem Städte-ABC aufgerufen. Sie nennt diese Blogparade „Meine Stadt von A bis Z“. Streng genommen fühle ich mich seit geraumer Zeit selbst als Quiddje (Hamburger Bezeichnung für Zugereiste) in Hamburg recht heimisch. Da ich noch über umfangreiches Fotomaterial von meinem Sehnsuchtsort voller Kindheitserinnerungen verfüge, wähle ich das Malerstädtchen Schwalenberg/Lippe, über das ich in einem früheren Beitrag (siehe oben) bereits geschrieben habe. Ich bebildere ich meine Begriffe teilweise. Das ist aber eigentlich keine Voraussetzung zum Mitmachen. Viel Spaß wünsche ich allen anderen Interessierten – ich bin schon sehr gespannt auf Eure Stadtführungen. 🙂

A

ABC-Schützenschmiede (1), Ackerbürgerhaus (2), Hans Albers alias der blonde Hans vgl. Film, Ausrufer (3)

B

Burg (4), Bache (oder Volkwinbrunnen) (5), Blaudrucker-Hexenhaus (6)

C

Café Hörold (7), Café am Markt (8)

D

Denkmalschutz, Dielenhaus, Dohlenberg

E

Eiche, (tausendjährige)

F

Fachwerkhäuser, Film „Der tolle Bomberg“ mit Hans Albers (und fast allen Schwalenbergern als Komparsen)

G

Grafenweg (9), Gänselieselbrunnen (10)

H

Hexenhaus vgl. Blaudrucker-Hexenhaus (6)

I

Inschriften (11)

J

Johanniskirche (12)

K

Kartoffelferien, Robert Kämmerer-Rohrig (15), Klingenberg (13), Künstlerklause (14), Kopfsteinpflaster, Kühe mit Hörnern, Künstlerhaus (16)

L

Lippische Rose (17), Löwen-Apotheke (18)

M

Malkasten (19), Mehrgenerationen-Haus vgl. ABC-Schmiede (1)

N

Niese („Wo im Tal die Niese fließt und die Burg vom Berge grüßt …“)

O

Oben auf dem Burgberg (20)

P

Pfarrhaus-Inschrift (21)

Q

Quelle (Magdalenenquelle) (22)

R

Rathaus (Weserrenaissance) (23), Roland (24), Rapunzel-Glockenblume (25)

S

Salkenbruch (26), Stadtwasser (27), Schützenfest, Schwalbe und Stern im Wappen (28), SOS-Kinderdorf, Steintisch

T

Teutoburger Wald, Trachtengilde, Tränke (29)

U

Utlucht (30) vgl. Ackerbürgerhaus (2)

V

Volkwin (Graf Volkwin III.), Volkwinbrunnen vgl. Bache (5)

W

Weserrenaissance (Rathaus) (31)

X

Xanthippe („Ein einzig böses Weib/gibt’s höchstens auf der Welt/nur schlimm, nur schlimm/dass jeder seins für dieses einz’ge hält …)

Y

Y-Fronts (sicher wohnt jetzt der eine oder andere Brite dort, der seine Unterhosen in England gekauft hat?)

Z Zwillingstanne, Zunftzeichen vgl. Café Hörold (7)

Die Ziffern in Klammern verweisen auf Fotos in der nachfolgenden Galerie. Zum Öffnen bitte das erste Foto anklicken. To open the gallery please click the first photo.

Und hier abschließend die vollständige Liste aller teilnehmenden Städte-Alphabete:

A
Albstadt (Birgit Ebbert, AutorenBlog)
Alverdissen (Martina Berg, PhotoLokal Blog)
Arnstadt (Daniela Dreuth, Wortakzente)
Attendorn (Ulrich Wens, Moment-Aufnahmen)
B
Baltrum (PDF-Link) (Birgit Ebbert)
Berlin (Stephanie Esser, Textschliff-Blog)
Berlin-Kreuzberg (PDF-Link) (Margarete Hucht)
Berlin-Reinickendorf (Petra A. Bauer, Mama im Job)
Berlin-Spandau (Ralf Salecker, Unterwegs in Spandau)
Bielefeld (Isis, Paul und Paula)
Bochum (Andrea Behnke, Behnke.Blog)
Bonn (Hans Reuter, Tagesgedanken)
Bremen (Sabine Walther-Vuskans, Lektorat in Bremen), Bremen (Katharazzis Fotografie), Bremen (Renate Strümpel, Blumenbrigade), Bremen (Birte Vogel, Idodoodletoo) & Menschen, die Bremen spannender machen (Sandra Lachmann)
C
Canterbury (GB) (PDF-Link) (Gitta Edelmann)
D
Dortmund (Tanja Finke-Schürmann, Fragologie)
Dresden (Jenny Menzel, Weltwunderer-Blog)
Düren (Birgit Schmidt-Hurtienne, Kulturwirtschaftswege)
Düsseldorf (Doreen Köstler, Flowgefühl)
E
Ennepetal (PDF-Link) (Sandra Rassek)
Erbendorf (Anja Bergler, Berla-Blog)
Essen (Katia Simon, Bücherprinzessin)
F
Florstadt (Ines Balcik, Elefant2)
Frankfurt (Sigrid Strohschneider-Laue, Sistlau Wortfischerei)
Fürth (PDF-Link) (Astrid Lehmeyer, Nachhilfeschule Fürth)
G
Germersheim (Linda Assassina)
Glauchau (PDF-Link) (Doreen Ludwig, decorum)
H
Hagen (Birgit Ebbert, AutorenBlog) & (PDF-Link) (Bernd Hoffmann)
Hamburg (Christiane Bergfeld, Übersetzen und Literatur, doch nicht nur) & (PDF-Link) (Peter Fahr)
Hannover (Andrea Görsch, Wortladenblog)
Hattingen (Lars Friedrich, Museum im Bügeleisenhaus Hattingen)
Heidelberg (Annette Lindstädt, rumreiserei)
I
Innsbruck (A) (Susanne Gurschler)
Iserlohn (PDF-Link) (Peter G. A. Hölterhoff)
J
Jena (Daniela Dreuth, Wortakzente)
K
Karlsruhe (Mela Eckenfels, Karlsruhe erleben)
Kassel (Manuela, Blog von Manuela)
Koblenz (Alexandra Klöckner, Nichts Neues)
Köln (Astrid Kahmen, Le Monde de Kitchi)
Köln literarisch (Heike Baller, Kölner Leselust)
Köln für Schreiberlinge & Lesegenießer (Jo Francis, Kölner Schneckenpost)
Köln Recherchemöglichkeiten (Heike Baller, Profi-Wissen)
Konstanz (Gina, Bodenseewellen)
L
Lagos (P) (Gabi Fischer von Weikersthal, Mein Schreibtisch in der Algarve)
Leinfelden-Echterdingen (PDF-Link) (Birgit Ebbert)
Leipzig (Judith Burger, Text-Burger)
Limburg (Manuela Seubert, Kommunikation & Text)
London (GB) (PDF-Link) (Dave Bullock)
Lutzmannsburg (A) (Sigrid Strohschneider-Laue, Sistlau Wortfischerei)
M
Magdeburg (Blumenbrigade)
Maintal (Juliane Benad, Die Maintalerin)
Mainz (Andrea Breuer, Straßenszenen Mainz)
Mannheim (Livia Grupp, Text & Schreiben), Mannheim (Petra Huber, Expedition-Text) & (PDF-Link) (Kathrin Hentzschel, Textideen)
Mönchengladbach (Christine Lohr, Püntanell)
München (PDF-Link) (Diana Lucas)
N
Nürnberg (PDF-Link) (SiMone Isabell)
O
Offenburg (PDF-Link) (Gitta Edelmann)
Osnabrück (Daniela Wochnik, verschreib.bar)
P
Pegestorf (Simone Harland)
Q
Quakenbrück (Birgit Ebbert, AutorenBlog)
R
Rom (I) (Patrizia Zannini Holoch, Malocchio – Blog zum Buch)
S
Schwalenberg (Christiane Bergfeld, Übersetzen und Literatur, doch nicht nur)
Schwalmtal am Niederrhein (Biggi Mestmäcker, Mehr als Text)
Schwarzenberg (Andrea Groh, querbeet gelesen)
Senden Teil 1 & Teil 2 unter Mithilfe der Facebook-Gruppe “Du bist Sendener, wenn …” (Sabine Olschner, Journalistin. PR-Texterin. Autorin)
Shanghai (RC) (Tanja Hohenschlager, Shaoshi in Shanghai)
Sprockhövel (Martina Rüter, Web – Text – Training)
Stuttgart (Birgit Ebbert, Location-Krimi)
T
Tauberbischofsheim (PDF-Link) (Dagmar Wolf)
U
Unna (PDF-Link) (SiMone Isabell)
V
Viersen (Alexandra Böken)
W
Weiden (Eva Christian, TextspielNet)
Wellington (NZ) Karina Wenker & Martin Bloemen, Time to Kiwi)
Wetzlar (Daniela Dreuth, Wortakzente)
Wien literarisch (A) (Daniela Pucher)
Wuppertal (Manuela Sanne, Reimerlei-Blog)
X
Xanten (PDF-Link) (Christiane Laurig)
Y
Yeşilköy (TR) (Ines Balcik, Elefant2)
Z
Zürich (CH) (Petra A. Bauer, Mama im Job)
Zwickau (Andrea Groh, querbeet gelesen)

Zum folgenden Beitrag: –> Meine Stadt von A bis Z – Hamburg


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Auslucht

Was ist das nun wieder? Ein Schreibfehler für Ausflucht? Eine Maschinenübersetzung für das Mailprogramm Outlook? Ganz falsch. Auslucht ist die hochdeutsche Form für das in Fachkreisen geläufigere niederdeutsche Utlucht, was aber nicht heißt, dass ich diesen architektonischen Fachbegriff bisher gekannt habe. Selbst Bewohner von Häusern mit solch schönen Standerkern mit Seitenfenstern wissen nicht unbedingt, aus was sie da tagtäglich „hinauslugen“. Der besondere Reiz liegt wohl in den Lichtverhältnissen, die durch diese befensterten Vorbauten im Haus entstehen. Lassen wir einen Fachmann  zu Wort kommen. Da der Lexikoneintrag urheberrechtlich geschützt ist, kann ich ihn hier nicht zitieren. Allerdings sieht er dem Wikipedia-Artikel zum selben Thema verblüffend ähnlich.

Ein besonders schönes Beispiel mit gleich zwei mehrgeschossigen Fachwerk-Utluchten habe ich in Schwalenberg gefunden, das Ackerbürgerhaus.

Bild

Eine Tafel der Bürgerstiftung verrät uns weitere Details:

Ich vermute, dass es sich auch bei dem Erker dieses Hauses in der Neuen Torstraße 17 (Pension Strüber), ebenfalls in Schwalenberg, um eine Utlucht handelt. Er verfügt zumindest über ein Seitenfenster – das reicht doch allemal, um hinaus- und hineinzulugen.

Das letzte in der Reihe von links nach rechts. Hier gibts ein größeres Bild vom Utluchthaus. Der Erker hat außer den vier Fenstern vorn nur ein weiteres auf der nicht sichtbaren Seite des Erkers.

(Und auf dem ersten Foto wieder mal ganz links ein bildhübscher Sicherungskasten. Die Dinger verfolgen mich auf Schritt und Klick.)

Als englische Übersetzung für Ackerbürger bietet dieses Online-Wörterbuch *townsman who farms a smallholding* an. Vielleicht gibt es ja noch etwas Kürzeres?

Auch das berühmte Hexenbürgermeisterhaus in Lemgo kann mit einer Utlucht aufwarten.

(Zu dumm, dass sich vor den malerischsten Fotomotiven immer parkende Autos breitmachen müssen. Man sollte alle kostenpflichtig aus der Altstadt abschleppen.)

Fotos: anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

Nachtrag vom 17. März 2014:

Utlucht kommt auch in meinem Schwalenberg-ABC vor.

 

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Bezugsfertig

Nachtrag vom 17. März 2014

Das Blaudrucker-Hexenhaus (hinter der Bronzefigur „Schöne Schwalenbergerin“) taucht auch in meinem Schwalenberg-ABC auf.

Die sprichwörtliche Bruchbude in freier Wildbahn. Wie viel Miete lässt sich wohl damit erzielen?

Die sprichwörtliche Bruchbude

Das flimmernde Licht ist eine Besonderheit am Mörth, einem ehemaligen Hochmoor, die schon viele Landschaftsmaler in diese Gegend gelockt hat.

Für gehobenere Ansprüche eines Stadtmenschen, z. B. mit fließend Wasser  – zumindest vor dem Haus – böte sich eventuell dieses schmucke Blaudrucker-Hexenhäuschen für eine monatliche Kaltmiete von € 380,– an?  „Besonders für Künstler geeignet.“ So steht es auf der blauen Tür zu lesen.

Die unerschöpflich gießende Bronzefigur  „Die schöne Schwalenbergerin“ wurde vom Bildhauer Jakob Wedel und Jörg Ney gestiftet.

Fotos: anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

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Mein Bullerbü (1)

Nachtrag vom 17. März 2014
Hier gibt es den zweiten Teil unter dem Titel Schwalenberg-ABC oder mein Bullerbü (2)

Die Umbenennung der beiden Ortschaften Schwalenberg und Schieder zu einem Doppelnamen (Eingemeindung) ist für Ortsunkundige irreführend. Sie liegen nicht direkt zusammen. Während ich das malerische Fürstenstädtchen Schwalenberg als hui! bezeichnen würde (mein Übersetzungsversuch für *wow!* ;-)), finde ich Schieder ja eher … äh … hm, sagen wir, nicht so hui …  (Man kann ja Äpfel auch nicht mit Birnen vergleichen …)

Fotoalbum Schwalenberg/Lippe

Es war einmal vor vielen, vielen Jahren, lange, bevor ich Quiddje aus Überzeugung wurde und meine Zelte endgültig in Deutschlands schönster Großstadt aufschlug, da verbrachte ich vier idyllische Jahre meiner Kindheit in einem Tausendseelendorf, das, durch Fürstenhuld zur Stadt gemacht*, doch keines sein wollte.

Durch Fürstenhuld zur Stadt gemacht

Rathaus Schwalenberg, Inschrift Foto: anglogermantranslations

* Inschrift:

Durch Fürstenhuld zur Stadt gemacht, hält Bürgertreue gute Wacht.

Astrid Lindgren kannte ich damals noch nicht. Die Kinder aus Bullerbü entdeckte ich erst, als ich schon in der „großen“ Stadt wohnte. (Na ja, so groß war die dann auch nicht, man munkelt neuerdings sogar, sie existiere gar nicht.) Zunächst musste ich ja das Lesen lernen. Non scholae, sed vitae discimus. Denn Astrid Lindgren ist für Kinder ein wichtiger Teil des Lebens – wohl dem, der als Kind ein Bullerbü hatte! Es traf es sich daher gut, dass ich in Schwalenberg eingeschult wurde.  Etwas Besseres hätte mir gar nicht passieren können. Und es war ja auch freiwillig – dachte ich zumindest in meiner grenzenlosen Naivität. Unser Lehrer (ein Mann, den man Kolumbus nannt) erwähnte nämlich in seiner Begrüßungsrede, falls jemand austreten wolle, brauche er sich nur zu melden: „Wer mal austreten will, bekommt selbstverständlich meine Erlaubnis.“ Fein, dachte ich. Wenn mir die Schule nicht gefällt, kann ich ja wieder austreten. Mir gefiel sie dann aber doch ganz gut, so dass mir eine herbe Enttäuschung erspart blieb.

Der Dorfkern hat sich seit damals kaum verändert. Wunderschön sind auch Betinas Fotos. In der Wikipedia sieht man das pittoreske Rathaus in der Ansicht von 1909 und heute. 

Der Volkwinbrunnen (auch „die Bache“)

Brunnen Schwalenberg

mit seiner hier nicht sichtbaren Zulaufrinne war (und ist?) im Winter eine tolle Schlinderbahn oder ein Glitsch, wie Hamburger Kinder sagen.

Das Wasser gruben der Männer zwei

Und wurden dafür Ihrer Ketten frei

In grauer Vorzeit Tagen.

Die Männer sind tot, das Wasser stirbt nie,

Springt munter vom Berge heute noch wie

In grauer Vorzeit Tagen.

Fotos: Wikipedia

Vgl. auch die Anlage des Stadtwassers (–> Bild) von der Magdalenenquelle bis zum Volkwinbrunnen, die

„als eine hervorragende bautechnische Leistung des
Mittelalters gilt“

und Zisterziensermönchen zugeschrieben wird.

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