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Sarah und das Sams

oder

Eine Woche voller Pastinaken

„Das Sams, das saß, das Sams, das aß,

Weil es so Hunger hatte …“

„Ich weiß, ich weiß! Es saß und aß

Doch von dem Tisch die Platte?“

„Was soll denn das? Das ist kein Spaß!

Musst du dazwischenquaken?

Es saß und saß und aß und aß

Von Sarahs Pastinaken.“

Nachsatz

Sarah und das Sams brechen zu meiner Verblüffung alle Besucherrekorde. Schade, dass ich nicht Paul Maar bin. Because then I could cash in on it. Or think up another Sams story … Aber vielleicht kann ich diesen unerwarteten Besucherstrom auf noch mehr unsinnig Gereimtes lenken? Ich probiers einfach mal. Da wäre zum Beispiel das Kormoran-Krähenscharben-Gedicht von Christopher Isherwood [The Common Cormorant or Shag] in meiner dezent bairisch angehauchten Lokalisierung. Oder Little Jack Horner alias Hans als nicht Pflaumen klaubender Lausbub, der sich die Rosine aus dem Kuchen pickt.  Außerdem hätte ich noch The Owl and the Pussy-Cat von Edward Lear in kauziger Übertragung anzubieten. Apropos Lear, da war doch was mit Limericks?

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There’s always a first time

Foto: Wikipedia

Das Pastinaken-Experiment

Vorher

Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen. Wie schmeckt dieses unbekannte Gemüse? Mal sehen, ob ich bei la mia cucina ein Rezept finde. Vielleicht sogar mit Trüffeln oder Kaviar garniert? Oder als Röschti-Variante unter die geriebenen Gschwellti gemengt?  Sonst koche ich einfach mal drauflos. Probieren geht über Studieren.

Hinterher

Testbericht: Ja, Pastinaken sind genießbar. Mein Lieblingsgemüse werden sie allerdings nicht. Und ja, la mia cucina wartet mit mehreren interessanten Rezepten auf.

Hinterhinterher

Inzwischen hat Sarah (vgl. Kommentar) einen Mitesser für ihren abwechslungsreichen Wochenspeiseplan gefunden.

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Und wenn sie nicht gestorben sind …

… dann göffeln sie noch heute.

Bild: anglogermantranslations

And they lived happily ever after –> and they runcible-spooned away happily until they could eat no more? (Was man natürlich auch sehr viel drastischer ausdrücken könnte.)

Beim Vergleich des deutschen Märchenoriginals und der bekanntesten englischen Übersetzung („And they lived happily ever after.“) fällt auf, dass der Gedanke ans Sterben völlig verdrängt wurde. Ein kultureller Unterschied? Oder Rücksicht auf zarte Kinderseelen? An Grausamkeiten fehlt es aber doch Grimms Märchen sonst nicht.

Das Bildchen ist bezaubernd schön soll den berühmten Nonsensreim von Edward Lear illustrieren. Die Protagonisten dürften auch heute noch leben, falls sie nicht gestorben sind.

Der Kauz und die Katze

I
Der Kauz und die Katze stachen in See
Im schmucken erbsgrünen Boot,
Beladen mit Honig und reichlich Gold,
Das war in einen Fünfpfundschein gerollt.
Der Kauz sah zu den Sternen empor
Und sang zum Klang der Laute,
„O holde Mieze, Feinsmiezchen mein,
O meine holde Braute,
So traut,
So traut!
Meine überaus goldige Braut!“

Das vollständige englische Original mit meiner Übersetzung finden Sie hier nicht mehr, nachdem es mehrfach gegen meinen Willen abgekupfert wurde. Das ist eine Urheberrechtsverletzung! Das gilt auch für geringfügige Veränderungen meines Textes.

Weniger wortreich klingt es, wenn sich zwei feline Artgenossen gesucht und gefunden haben.

Und falls Sie durch die Pastinaken-Schlemmerorgie hierher gelockt wurden, geht es hier zurück zu Sarah und dem Sams.

Ein Kommentar

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Nonsensgedichte

Der Sprung ins kalte Wasser …

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