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Mafaldine an Apfelsine

Oder

Food, Glorious Food

Foto: blutige Anfängerin (There’s room for improvement. :-))

Ich bitte um Nachsicht – mein nächstes Foto wird bestimmt schon besser – versprochen! Da ich erst seit kurzer Zeit blogge, sehe ich gern über den eigenen Tellerrand hinaus, um mir Anregungen zu holen. Besonders Food-Blogs haben es mir angetan. Nicht dass ich jemals ein Rezept exakt nachkochen möchte – ich orientiere mich lieber an vorhandenen Vorräten und aktuellen Angeboten. Momentan experimentiere ich öfter mal mit der gekräuselten Bandnudel, die den Namen einer unglücklichen Prinzessin trägt. Ich bewundere ja Köchinnen, die ihre dampfenden, duftenden Köstlichkeiten erst noch für die Nachwelt fotografieren, bevor sie zuschlagen. Das werde ich wohl nie schaffen. Aber jetzt zum Rezept – nur eine Portion für die schnelle Mahlzeit zwischendurch, von der man nicht gleich arbeitsunfähig wird. Den selig lächelnden satten Säugling heben wir uns lieber für die vorgerückte Abendstunde auf.

Zubereitungszeit: 15 Minuten

Zutaten

Wasser

Saft mehrerer Orangen, frisch ausgepresst

Eine Handvoll Mafaldine (ggf. auch zwei Hände voll)

1 EL Olivenöl

Eine kleine Zwiebel, sehr fein gewürfelt

Ein kleiner Klacks Hafersahne (nur 10 % Fett)

Einige frische Blättchen Zitronenmelisse

Zubereitung

1. In einem mittelgroßen Topf mit Wasser verdünnten Orangensaft zum Kochen bringen.

2. Mafaldine hineinwerfen, ab und zu umrühren.

3. Olivenöl mit sehr fein gewürfelter Zwiebel in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Saft einer halben Orange (oder mehr) zugeben und reduzieren lassen. Beiseite stellen.

4. Die Pasta nach ca. 15 Minuten Kochzeit von der Platte nehmen und abgießen.

5. Die Pfanne mit dem Zwiebel-Apfelsinen-Fond auf die heiße Platte schieben und einen walnussgroßen Klacks Hafersahne unterrühren.

5. Mafaldine in der Pfanne schwenken, bis sie gleichmäßig mit der Sauce überzogen sind. „Sauce“ trifft es eigentlich nicht so ganz, der Titel „Mafaldine an Apfelsine“ ist irreführend. Genauer wäre wohl „Mafaldine in Orangen-Zwiebel-Glasur“. Die Hafersahne kann man übrigens auch weglassen und den Fond stattdesssen mit etwas Nudelsud verlängern.

6. Mit den Zitronenmelisseblättchen garnieren und nach Belieben mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.

Und warum keine abgeriebene Apfelsinenschale? Na, weil ich die nicht sonderlich schätze …


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