Schlagwort-Archive: Kürbisausstellung

Versinkt hier wer vor Scham …

… im Boden, weil die Schönheitsoperation voll abgelost [sprich: apgeluhst]* hat?

Nein, halb so schlimm. Hier krault nur jemand als Gesamtkunstwerk durch die Kürbismassen, was die Sportdisziplin „Schwimmen“ versinnbildlichen soll. Die Kürbisausstellung im Vorjahr, die den Schweizer Nationalstolz zum Thema hatte, fand ich allerdings um Längen lustiger. Vielleicht bin ich zu unsportlich.

* Ich wollte nur mal schnell das gerade erst aufgeschnappte „voll ablosen“ anwenden. Einmal und nie wieder – versprochen! Ist das nicht einfach furchtbar? Und vermutlich kann man das auch nur von Personen und nicht von Dingen sagen. Oh, why can’t the Germans teach their children how to speak?
 
Foto: anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

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Schieß los, Papa! Oder Switzerland in a Nutshell 3

Natürlich darf diese schillernde Figur aus der schweizerischen Mythensammlung in der Kürbisausstellung nicht fehlen. Voilà, Tells Wilhelm, einen Pfeilschuss entfernt vom Sohnemann. Der Gute scheint auf großem Fuß gelebt zu haben?

„So lang die Berge stehn auf ihrem Grunde“ © anglogermantranslations

Papilein, nun feg mir doch endlich diesen blöden Apfel vom Kürbis, los!  © anglogermantranslations
Nicht minder gut zu Fuß: In Standfestigkeit scheint er den Alten noch zu übertreffen.
 
   … und weiter geht’s zum Knusperhäuschen.
Vor Almö(d)is Hütte © anglogermantranslations
Äh, doch nicht. Das ist doch Heidi? Samt Almö(d)i und Ziegenpeter? Vor einer waschechten Sennhütte nebst Berner Sennhund.
 
 
 
Aber auch auf technischem Gebiet hat die Schweiz bekanntlich viel zu bieten, nämlich ihre ganz spezielle Variante der Eier legenden Wollmilchsau:
  Zum Schluss soll noch Schellenursli zum Bimmeln kommen. Den kannte ich noch gar nicht, darum will ich ihn jetzt mal an die große Glocke hängen. Seine Geschichte kann man in der Wikipedia nachlesen.

Schellenursli oder der Glöckner von Notre-Alpe © anglogermantranslations

Und die Moral von der Geschicht‘:

Size matters!

Nachtrag vom 13. Oktober 2013:

Schellenursli hat sogar ein eigenes Dorf, das unter Denkmalschutz steht, wie ich gerade diesem Beitrag entnehmen konnte.

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Switzerland in a Nutshell 2

Wo waren wir stehengeblieben? Ach ja, bei der Alpenfauna in Gestalt des Murmeltiers, gepaart bzw. behaart mit ursprünglich exotischer Flora, sprich Kürbissen. Wenden wir uns nun dem Menschen alpiner Prägung und seinem (angeblich?) bevorzugten Instrument zu:

„Mit dem Munde geblasen“

Kürbis-Alphornbläser © anglogermantranslations

Bei Bedarf ließe sich diese magische superlange Querfeldeinflöte sicher auch zum Hockeyschläger umfunktionieren? (Ein Tipp an das schweizerische Finanzamt: Vorsorglich doppelte Mehrwertsteuer erheben!)

Und alles, was er blies, das war verlorn?
Nein, blas er nur, nichts geht verlorn!
Da drüben ist das Matterhorn –
 
mal von der Seite,          
Matterhorn, Seitenansicht

Kürbis-Matterhorn © anglogermantranslations

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 … mal von vorn. 
 
 
Ich lenke meine Schritte weiter
Zu einer Milchkuh (ohne Euter).        

Butternussrindvieh  © anglogermantranslations

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Kuhhaut ist aus einem Guss
Vom Kürbis Sorte Butternuss.
Die Kuh erzeugt im Überfluss,
Was man erwarten kann und muss …
            
Wenn mich der Augenschein nicht trog,
Ist dieser Käse analog?

Alles Käse © anglogermantranslations

 -> Fortsetzung folgt.

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Switzerland in a Nutshell 1

or rather in a squash shell

But let’s begin in the beginning. In the beginning there was the THE CALF of golden fame:

I wandered, only half awake
Und nichts zu suchen, ’s war mein Sinn …
When all at once, beside the lake
Ich plötzlich dachte: Ach, ich spinn!
A host of golden thingummies…
(Not fluttering, for lack of breeze.)
 
Beim Näherkommen entpuppten sich die goldenen Apfelsinen auf dem Rindvieh als lauter kleine Kürbisse.
Peter, Peter, pumpkin eater – you’d have a field day here!
 
Das goldene Kalb vom Pfäffikersee

The Golden Pumpkin Calf  – Photo (c) anglogermantranslations

Das Tor stand weit auf, und ein Wegweiser lud die arglose Wanderin ein:
 

Photo: (c) anglogermantranslations

Die ew’ge Neugier zog auch mich hinan

und immer schön den Hang hinauf …

schnauf!

Durch diese krumme Gasse musst ich kommen …

Kürbisallee  – Photo: (c) anglogermantranslations

… vorbeispazieren an Spalieren

(tausend Grüße an den Herrn von Ribbeck) …

bis zum Gipfel. Und schon war ich mittendrin, in der kuriosesten Kunstgalerie, in die ich je rein zufällig hineingestolpert bin: ein Freilichtkürbismuseum für Schweizer Heimatkunde. Als erstes präsentierte sich meinem staunenden Auge der Rütlischwur:

Uri, Schwyz und Unterwalden

„Wir wollen sein ein enig Volk von Brüdern …“ 🙂 (c) anglogermantranslations

   (Schiller würde sich sicher totlachen, wenn er es nicht schon wäre.)
Die Urkantone schwören dort, den Kürbis hinzuhalten – doch für einander nur, nicht für den Vogt.
 
Dann grüßte mich ein Murmeltier, gleich mehrfach, doch nicht immer wieder (wir sind nicht in den USA):

Nicht ewig grüßt das Murmeltier … (c) anglogermantranslations

Es hat noch Besseres zu tun! (c) anglogermantranslations

Mir gehts jetzt wie dem Murmeltier. Ich hab zu tun, doch ich komm wieder.

-> Fortsetzung folgt.

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