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Colour Your World: Apricot – Open Sesame!

apricotDay 26: Colour Your World: Apricot

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My headline is somewhat misleading… This is nothing to do with Ali Baba & the Forty Apricots, these apricritters (i. e. apricotish creatures) are puppets taken from Sesamstraße, the German adaptation of Sesame Street. The makers felt German children would appreciate characters reflecting their own reality. Recently the Altonaer Museum in Hamburg celebrated the 40th anniversary of Sesamstraße with an exhibition. Meet Finchen (the snail), Samson (the bear) and Tiffy (not sure what). You couldn’t hit them, could you?

Uiuiuiuiiiiii! (Samson’s favourite utterance.)

Photo: (c) anglogermantranslations. All rights reserved.

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Versinkt hier wer vor Scham …

… im Boden, weil die Schönheitsoperation voll abgelost [sprich: apgeluhst]* hat?

Nein, halb so schlimm. Hier krault nur jemand als Gesamtkunstwerk durch die Kürbismassen, was die Sportdisziplin „Schwimmen“ versinnbildlichen soll. Die Kürbisausstellung im Vorjahr, die den Schweizer Nationalstolz zum Thema hatte, fand ich allerdings um Längen lustiger. Vielleicht bin ich zu unsportlich.

* Ich wollte nur mal schnell das gerade erst aufgeschnappte „voll ablosen“ anwenden. Einmal und nie wieder – versprochen! Ist das nicht einfach furchtbar? Und vermutlich kann man das auch nur von Personen und nicht von Dingen sagen. Oh, why can’t the Germans teach their children how to speak?
 
Foto: anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

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Englisch als Exponat

Adrian Hamilton schreibt im heutigen Feuilleton des INDEPENDENT über eine aktuelle Ausstellung in der British Library. Sie ist der englischen Sprache gewidmet. Unter dem Thema Evolving English: One Language, Many Voices befasst sie sich nicht nur mit der Entwicklung des Englischen („Von den Anfängen bis zur Gegenwart“ heißt das ja immer so schön in der Gelehrtenschreibe),  sondern liefert auch einen Zustandsbericht über die vielen mehr oder weniger friedlich koexistierenden Varianten.

While the BBC and the King James Bible Trust are busily proclaiming the virtues of the 400-year old King James Bible as the greatest influence on the English language, the British Library is arguing just the opposite case in an extensive exhibition displaying the sheer variety and mobility of the language. […]

Evolving English: One Language, Many Voices is equally imbued with the spirit of freedom from control and from rules. After a solid start explaining how English evolved from Germanic invaders and settlers, flourishing as the language of the people alongside the French of the Norman rulers and the Latin writing of the scribes and literate, we are into the main room of variations and themes – „Slang“, „Swearing“, „Grammar“ and „Style Guides“, „English for Children“, „Dictionaries“, „Accent and Dialect“ – each illustrated by three or four texts.

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Dumm flickt gut?

You can still do a lot with a small brain

Photo/Foto:

Courtesy of/mit freundlicher Genehmigung von Bodie and Fou

Die lockenden bösen Buben und die zu stopfenden Socken spukten mir noch im Kopf herum, als ich in einem Blog ein Kissen mit einem merkwürdigen Motiv samt einem noch seltsameren Spruch entdeckte. Wie sich herausstellte, war es das Motto einer Ausstellung des Papierkünstlers Rob Ryan. So sehr mir die nadelbewehrten Vögelchen gefallen, die Aussage empfand ich spontan als Frechheit. Wieso sollte Geschicklichkeit ein Zeichen für mangelnde Intelligenz sein? Mir fällt dazu der Titel einer Filmbesprechung in der taz ein – lang, lang, laaaaang ist’s her. Es ging um Salz auf unserer Haut, die Verfilmung des Romans Les vaisseaux du cœur von Benoîte Groult [Deutsch von Irène Kuhn]. Der Titel besagter Rezension enthielt allerdings einen Buchstaben weniger als die Überschrift dieses Blogartikels.

Man kann es natürlich auch von hinten aufzäumen und einfach sagen, dass man dafür kein Einstein sein muss – denn wer hält sich schon für so klug? Auf Englisch sagt man gern auch It’s no rocket science, man braucht dafür nicht studiert zu haben. (Und rocket science schon gar nicht.) Aber warum überhaupt Geistesgaben mit Fingerfertigkeit vergleichen? Diese Fähigkeiten schließen einander ja nicht unbedingt aus. Neugierig machte ich mich auf die Suche nach dem Künstler. Und siehe da, auch englische Muttersprachler empfanden den Spruch als Affront. Rob Ryan beteuert jedoch, so habe er das gar nicht gemeint:

So what is artist Rob Ryan trying to say with the provocative title of his latest exhibition, You Can Still Do a Lot with a Small Brain? Should we be interpreting it as an insult? “Oh, gosh, no! It’s a complete compliment. It’s not meant to be insulting in any way.” So what exactly is the acclaimed “paper cutter” trying to say? “There’s no massively deep philosophical angle to my work. I just want to make you smile.”

Quelle: The Leeds Guide, Autor: Paul Smith

Hm. Wie leicht man doch etwas missversteht! Also eher nicht Dumm flickt gut oder Dumm stickt gut o.  Ä., sondern vielleicht die Ermunterung, dass in (fast?) jedem ein besonderes Talent schlummern kann.

Auch ein Weihnachtskartentext dieses Papierkünstlers befremdet zunächst:

Have a nice Christmas, but only if you want to! (no pressure Xmas card)

Die Geschichte dahinter: Seine eigene Mutter starb an einem Weihnachtstag.  Ach so …

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