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Äpfel und Birnen …

… kann man schon vergleichen, meine ich.  Letztere mag ich nur, wenn sie wie säuerliche Äpfel schmecken, z. B. die Sorte Limonera.

Kumm man röwer …

Herr von Ribbeck schickt mich. Foto: (c) anglogermantranslations
Herr von Ribbeck schickt mich …
Foto: (c) anglogermantranslations


… ick gew‘ di ’ne Birn.

Einzelne Birne

Danke, Herr von Ribbeck, aber ich bin bereits bei einem Wirte wundermild eingeladen.

Übrigens hat sich das Gedicht offenbar von selbst in die verschiedenen Sprachen übersetzt, denn Übersetzernamen sucht die geneigte Leserschaft auf der verlinkten Website vergebens. 

Äpfel Finkenwerder   Vergrößern durch Anklicken.

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Schneller Teller

© anglogermantranslations

„Auf einem Teller helle, dadidadidadidadam …“ Quatsch, er ist ja dunkel. Dass eckige Teller eckige Schatten werfen, ist zwar logisch, mir aber auch neu. Jetzt aber flugs in medias res:

Zutaten für den Rapunzel-Forellen-Kartoffel-Teller

Rapunzel, 100 g oder mehr für eine mittelgroße Schüssel

Eine kleine Mohrrübe, gerieben

Eine kleine Zwiebel, gerieben

Ein EL hochwertiges Öl, geschmacksneutral und reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren

Ein EL Apfelsaft (Direktsaft)

2 mittelgroße Biokartoffeln, in der Schale gekocht  (Bio und goldgelb müssen sie schon sein, sonst schmecken sie einfach nicht.)

Ein Forellenfilet, geräuchert und selbst gekauft

Zubereitung (unter Berücksichtung der Kochzeit von ca. 20 Minuten)

Während die Pellkartoffeln kochen, den Salat waschen. Das geräucherte Forellenfilet aus der Packung nehmen, damit sich das Aroma entfaltet. Auf den Teller legen (ein heller Teller tut’s auch :-)). Aus den restlichen Ingredienzien eine Salatsoße in der Schüssel mischen und Rapunzel kräftig darin wälzen. Weiteres Würzen schenke ich mir, da die Forelle genügend Salz beisteuert. Alternativ lässt sich daraus natürlich auch ein Salat zum Mitnehmen basteln: Dazu die am Vortag gekochten Gschwellti in Scheiben und das Fischfilet in Stückchen schneiden. Unter den Salat mischen. Das ging doch wirklich blitzschnell, nicht? Und ist doch alles Andere als Fastfood. Vitamine, Omega-3-Fettsäuren, ein paar Kohlehydrate … Und zum Nachtisch einen Apfel. Anschließend ist man nicht zu müde, um weiterzuarbeiten.

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Aprikosen in hohen Dosen …

… könnte ich Tag für Tag verzehren, wenn dann noch Platz für allerlei Deliziöses bliebe, das es in den Foodblogs noch zu entdecken gibt, und das wäre doch schade. Variatio delectat – das gilt für alle Bereiche und Aspekte des Lebens.

Was zur Zeit an frischen Aprikosen angeboten wird, verführt mich natürlich so gar nicht zum Kauf. Bis zur nächsten Saison kann ich noch gut warten, so lange begnüge und vergnüge ich mich mit der Trockenvariante – gerne in Form von so genannten Softfrüchten (solche Hybridwörter mag ich eigentlich gar nicht, aber das steht nun mal auf der Packung, und mich hat man nicht gefragt). Alle Rezepte, in denen sie verbacken werden, springen mir daher sofort ins Auge, eben gerade war es dieses amerikanische Beispiel. Nun halte ich mich nie sklavisch an irgendwelche Vorgaben. Lieber lasse ich mich inspirieren und passe diese Anregungen den augenblicklichen Vorräten meiner Speisekammer an. Lokalisiert und leicht verfremdet habe ich also nachfolgende Aprikosen-Mandel-Bällchen daraus fabriziert:

Zutaten
60 g Dinkelvollkornmehl
60 g Weizenvollkornmehl
80 g Weizenmehl
EL Speisestärke
Msp. Salz
1/2 TL Muskat
2 TL Backpulver
1 TL Zimt
2 gehäufte TL Carobpulver
7,5 ml flüssiger Süßstoff (= 100 g Zucker oder Vollrohrzucker)
80 ml Öl
1/2 Fläschen Vanillearoma
100 g Apfelmus, ungesüßt (aus einem mittelgroßen Apfel gekocht oder aus dem Glas)
80 g Mandeln, gemahlen
80 g Trockenaprikosen, gehackt
Zubereitung

Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Mehle, Speisestärke und Backpulver mit dem Salz und anderen Gewürze „vermählen“. Laut amerikanischem Originalrezept sollte man den Vollrohrzucker, das Öl, das Vanillearoma und das Apfelmus in einer anderen Schüssel verrühren und anschließend die feuchten und trockenen Zutaten vermischen. Den Schritt habe ich mir gespart. Zum Schluss die gehackten Aprikosen und gemahlenen Mandeln unterrühren. (Walnüsse wie im Original mag ich eigentlich noch lieber, hatte aber gerade keine mehr.) Walnussgroße Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Blech legen.  Bei mir ergab das 27 Stück. Backzeit ca. 15 Minuten.

Das Ergebnis sieht natürlich anders aus als die apricot walnut apple cookies des Ursprungsrezepts. Meine Bällchen sind kleiner und kompakter und haben die Konsistenz von Heidesand. Letztere habe ich noch nie selbst gebacken, und die gekauften sind mir viel zu süß. Das nächste Mal erhöhe ich den Anteil des Weizenmehls und der Aprikosen, füge etwas Joghurt hinzu und probiere mal Piment statt Carob.  

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Fruchtiges Blitzdessert aus Magerquark

Gerade probiert und für gut befunden.

Zutaten

Magerquark

Mineralwasser mit Kohlensäure

Apfel, gerieben

Aprikosen, getrocknet, kleingeschnitten

Rosinen (falls weich gewünscht, kurz in etwas Wasser aufkochen)

Zimt nach Geschmack

Haselnüsse, gehackt (nur eine kleine Menge)

Menge:

Pro Person ca. 125 g Quark,  die restlichen Zutaten nach Gusto

Zuerst den Magerquark mit dem Mineralwasser glattrühren, anschließend die restlichen Zutaten nach und nach dazugeben.

Statt Rosinen – bzw. rötlichen Zibeben – oder Aprikosen eignen sich auch andere Trockenfrüchte oder Nüsse – Probieren geht über Studieren. The proof of the quark is in the eating.  Etwas frisch ausgepresster Apfelsinensaft könnte vermutlich auch nicht schaden.

Fazit: Es muss nicht immer Sahnequark sein. Und ohne zusätzlichen Zucker gehts auch.

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