Archiv der Kategorie: Hamburg

Thursday Doors – pars pro toto

Vater Neptun und Frau Niobe
… sind stets bei uns an Luv und Lee.

Vater Neptun Frau Niobe

 

Foto: anglogermantranslations

Part of Norm 2.0’s weekly photo challenge Thursday Doors.

What about the bottom half? Believe me, that’s not exactly an eyecatcher, just boringly brown.

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Vom Fischmarkt bis zum Alten Schweden

… gelangt man zu Fuß über viel Kopfsteinpflaster immer der Nase nach in Richtung Nordsee. Die Elbe verliert man dabei linkerhand fast nie aus dem Blick, die andere Seite wird nach einer Reihe von Hafenkneipen wie dem Schellfischposten

Vor der lässt Popeye nach Spinatgenuss vor Olive mal wieder die Muskeln spielen, drinnen wartet man auf Inas Nacht. Das kann noch ein Weilchen dauern.

Im Vorfeld der sattsam bekannten Gesangsdarbietungen nebst Ina Müllers dramatisch untermalter Beinakrobatik lässt Popeye nach Spinatgenuss schon mal die Muskeln spielen. Arme Olive!

und Geschäftshäusern zusehends grüner. Dörflich mutet der Elbwanderweg dann vom idyllischen Abschnitt von Övelgönne an. Vier parallele Streifen ziehen sich ab Neumühlen bis fast zum ältesten Einwohner Hamburgs hin, dem Findling Alter Schwede: Ganz unten das Wasser der Elbe, gleich davor der Sandstrand, etwas überhöht die kleinen Gärtchen der schmucken alten Lotsenhäuschen. Zwischen Gärten und Häusern verläuft die Gasse, die den Fußgängern vorbehalten ist. Nette Radfahrer steigen nämlich ab, die weniger netten sollen ihrem Beispiel folgen. Hinter der Häuserzeile erhebt sich ein begrünter Steilhang bis zur Elbchaussee. Ideal für einen gemütlichen Spaziergang, wenn man keine Zeit oder Lust auf eine ausgedehnte, viele Kilometer lange Wanderung bis nach Blankenese oder noch weiter hat. Von Natur aus kein Pottkieker, kümmere ich mich zwar nicht darum, was meine Mitmenschen in den eigenen vier Wänden so treiben, aber hier ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich neugierige Blicke in die Wohnzimmerfenster werfe. Schon deshalb möchte ich hier nicht wohnen, trotz der wunderschönen Aussicht auf den Fluss.

Auf manchen Balkonen hängen auch Rettungsringe, Erinnerung an die große Flut von 1962, aber vielleicht auch Vorsichtsmaßnahme. Man weiß ja nie …

Was es sonst noch zu erwähnen gibt, ist unter den Fotos zu lesen. Kommentare erwünscht! Danke.

Please feel free to ask for a translation of a short passage or an item. It would be too time-consuming for me to render the whole blog in two languages, because as a human translator I never resort to machine translations. 🙂

Timeo Danaos Das langmähnige hölzerne Ross gehört selbstverständlich auch in diese Reihe. Aber das habt Ihr ja schon kennengelernt.

Fotos: (c) anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

Danke

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Herbstbunt

Der reinen Wolken unverhofftes Blau
Erhellt die Weiher und die bunten Pfade.
Stefan George
 
Herbstbunt 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Fotos: (c) anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

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Das Mysterium der Mistel

Beim Anblick dieser Bäume kamen mir Asterixgeschichten vom Druiden Miraculix und seiner goldenen Sichel in den Sinn.

Please click to enlarge.

Auf der Suche nach weiteren Bildern stieß ich auf dieses hübsche Mistelgedicht von Ingo Baumgartner (nomen est omen):

Die Stunde der Mistelbirken

Mistelbälle, die wie Vogelnester wirken,
hängen weithin sichtbar in Septemberbirken.
Blätter trägt der Boden mehr schon als der Baum,
Abendwolken tragen Gold im Strahlensaum.
Größer scheint das Feld zu sein in seiner Leere,
lange fort sind Halm und körnersatte Ähre.
Stille, wie der Herbst sie wohl besonders mag,
zieht ins Land, zu Ende geht ein schöner Tag.

© Ingo Baumgartner, 2014
Aus der Sammlung Pflanzen

Aus: Die Deutsche Gedichtebibliothek

Sollte es mir nicht gestattet sein, das Gedicht hier zu zitieren, bitte ich um Mitteilung. Ich lasse dann nur noch den Link hier stehen. Danke.

Fotos: (c) anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten. 

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Euphemismus?

Photo: anglogermantranslations. All rights reserved.

KMA

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Zwischen den Welten/Between the Worlds

All the light was green light that came through the leaves: But there must have been a very strong sun overhead, for this green daylight was bright and warm. It was the quietest wood you could possibly imagine. There were no birds, no insects, no animals, and no wind. You could almost feel the trees growing. The pool he had just got out of was not the only pool. There were dozens of others—a pool every few yards as far as his eyes could reach. You could almost feel the trees drinking the water up with their roots. This wood was very much alive.

The Magician’s Nephew by C. S. Lewis

Fotos: (c) anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

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A-Punting We Will Go

Nanu? Punting in Hamburg? Wie hieß das noch gleich auf Deutsch, wenn man Kurioses aus Oxbridge übersetzen will? Wieso habe ich das in Hamburg noch nie zuvor gesehen? Ist das Wasser des Alsterstreeks denn nicht viel zu tief dafür? Auf jeden Fall mutet das viel anstrengender an als Paddeln und Rudern, doch der Schein mag trügen.

Aha. Stocherkahn heißt das Gefährt also, zumindest in Tübingen, das offenbar glaubt, diese Fortbewegungsart auf dem Fluss in Deutschland für sich gepachtet zu haben. Aber gibts da nicht etwas Ähnliches im Spreewald? Gurkt man da nicht auch auf solchen Dingern herum? Aha schon wieder. Stakboote heißen die da. Wieder was gelernt. 🙂

Noch eine witzige neue Vokabel lerne ich im Wikipedia-Artikel mit Tübingen als dem vermeintlichen Nabel der deutschsprachigen Stocher-stak-Kahn-Boot-Welt: Stocherkahnbarkeit. Das hat doch was … Wie würde man das auf Englisch sagen? Etwa puntability?

Ich stakse derweil am Ufer entlang und beobachte die BewohnerInnen der Zweistromstadt bei ihren liebsten Freizeitbeschäftigungen, dem Wassersport und dem Kaffeetrinken. Der drittliebsten, dem Spazierengehen, fröne ich (wie erwähnt) gerade selbst. Doch keine Sorge, ich verschone die Welt mit Selbstporträts, vulgo Selfies. 😉

Fotos: (c) anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

If you landed here by clicking something in the WP reader other than „Original ansehen“, you might not see the punting photo in this blog entry’s header I’m referring to. In this case you might have to click  https://anglogermantranslations.wordpress.com/2014/09/27/a-punting-we-will-go/ anew.

P. S.:  Not surprisingly, the title of this article is an allustion to the song A-Hunting We Will Go.

Nachtrag

Es waren übrigens mehrere Stocherer auf dem Alsterkanal unterwegs, auch wenn ich nur einen hier verewigt habe. Ob das wohl alles Tübinger waren, die ein schlimmes Schicksal nach Hamburg verschlagen hat?

Denkbar wäre natürlich auch eine Fortentwicklung des wassersportlichen Könnens auf eine höhere Stufe. etwa so:

Ein Stocherer aus Tübingen
War es leid, zu staken im Trübingen.
Auf höheren Pegeln
Mit Masten und Segeln
Will er jetzt im Übringen
Etwas gaaanz Anderes übingen.

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