Archiv der Kategorie: Bücher

Welttag des Buches – Blogger schenken Lesefreude

blogger schenken lesefreude 2016Der Oetinger Verlag hat mir noch einige Exemplare aus der Kindersachbuchreihe Insider Wissen überlassen, da sie aus dem Programm genommen werden. Weiterlesen

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F. K. Waechter oder der Putzwassereimerhund

Kleiner Tipp für diejenigen, die in meinem Beitrag „Es lächelt der Eimer“ vergeblich nach dem Hundecartoon gesucht haben. Im aktuellen stern gibt es eine Fotostrecke zur Waechter-Ausstellung: http://www.stern.de/kultur/humor/f-k–waechter–ausstellung-in-kassel-6446684.html#mg-1_1442312474686 Der Hund ist in der Auswahl zwar auch nicht zu sehen, aber vielleicht doch in der Ausstellung? Die Bücher sind auf jeden Fall noch lieferbar. Also, ab nach Kassel! Und dorten viel Spaß!

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Verlosung zum Welttag des Buches 2015

Nie wieder werde ich ein Buch mit einem ausgefallenen Format verschicken! Für die beiden großformatigen Kinder- und Jugendsachbücher habe ich weder im Postamt noch im Schreibwarenladen passende Versandtaschen gefunden. Schließlich bin ich mit einer Riesenrolle Packpapier abgezogen, um mir selbst welche zu basteln. Und dann kam die Nerverei mit den komischen vorgeschriebenen Postversendevorschriften. Warum darf wohl eine Länge von 35,3 cm nicht überschritten werden? Passt die Sendung dann nicht in die Posttasche der Zusteller? Und warum sind Küchenwaagen nicht zum Bücherwiegen geeignet? Und warum gibt es für unterschiedliche Abmessungen so krumme Porti, die man garantiert nicht zu Hause vorrätig hat? Grummel. In Zukunft verschenke ich lieber nur noch Taschenbücher. Andere Blogger, die sich an der Verschenk-Aktion beteiligen möchten, finden hier Näheres.

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Wie sagte doch Augustinus so schön? „Tolle, lege!“ (Lateinisch für „Nimm und lies!“) Er meinte allerdings damit das Buch der Bücher, das ich hier nicht im Angebot habe, denn das haben längst schon andere übersetzt. Ich beteilige mich dieses Jahr zum ersten Mal mit sechs Exemplaren, zwei Bilderbüchern des englischen Kinderbuchautors und Illustrators Tony Ross aus der Reihe Kleine Prinzessin, einem Thriller des amerikanischen Erfolgsautors John Rector, einem Kriminal- bzw. Vampirroman des britischen Bestsellerautors Stephen Leather sowie zwei Jugendsachbüchern aus der Reihe insider Wissen bzw. insider Adventures im Oetinger Verlag. Wer mitmachen möchte, schreibe bitte eine Begründung als Kommentar. In meinem Blog endet die Aktion am 30. April 2015 um Mitternacht. Die Gewinnerinnen und Gewinner gebe ich hier bekannt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Spaß!

@pbcat: Bitte entscheide Dich für einen der beiden Titel, sonst kannst Du nicht an der Verlosung teilnehmen.

Es ist inzwischen nach Mitternacht – hat sich also erledigt. Schade.

NACHTRAG vom 1. Mai

Die ausgelosten Gewinnerinnen stehen unter den Titeln. Herzlichen Glückwunsch! Bitte teilt mir mit, an welche Postadressen ich die Bücher schicken soll. Zumindest Eure Mailadressen könntet Ihr mir mitteilen, denn die FB- oder Google-Links hinter Euren Namen führen ins Leere.

Bettina und Henrike konnte ich per E-Mail verständigen.

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Tony Ross: Kleine Prinzessin – Ich will nicht ins Krankenhaus! [Deutsch von Christiane Bergfeld]

M a r t i n a

Tony Ross: Kleine Prinzessin – Lass das Licht an! [Deutsch von Christiane Bergfeld]

U l r i k e   (ulpo12)

John Rector: Längst Vergangen [Originaltitel: Already Gone; Übersetzung: Christiane Bergfeld]

S e l i n a

Stephen Leather: Der Wert des Blutes [Originaltitel: Once Bitten; Übersetzung: Christiane Bergfeld] @baborene Bitte teile mir unbedingt mit, welche nervige Werbung Du in meinem Blog gesehen hast! Ich sehe nämlich keine und muss deshalb wissen, für was geworben wird. Nur dann kann ich dagegen Widerspruch bei WP einlegen. Danke! Das Los ist auf Dich gefallen, aber bevor ich Dir das Buch zuschicke, beantworte bitte meine Frage. Außer Dir scheint ja niemand die Werbung zu sehen.

Robyn Mundy und Nigel Rigby: Fahrt ins Unbekannte. Die größten Entdeckungsreisen [Originaltitel: Epic Adventures – Epic Voyages – Magellan Cook Shackleton Heyerdahl Chichester; Dt. von Christiane Bergfeld]

H e n r i k e

Noel Tait: Insekten und Spinnen [Insiders – Insects & Spiders; Dt. von Christiane Bergfeld]

B e t t i n a

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 Hinweis: Falls an dieser Stelle Werbung von WP zu sehen sein sollte, habe ich darauf keinen Einfluss. Ich bin aber dankbar für Hinweise, wofür hier überhaupt geworben wird, weil sich ein Kommentator genervt fühlt. Kleiner Tipp: Man kann unerwünschte Werbung weitgehend mittels Adblockern und anderen Apps unterbinden.

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Von Blögchen auf Stöckchen

Daniela vom Kindergrafik_best_blog_awardohren-Blog hat mir netterweise dieses Stöckchen zugeworfen und bittet mich um Beantwortung von elf Fragen. Damit verbunden ist die Aufforderung, diese Auszeichnung an andere Bloggerinnen und Blogger weiterzugeben und ihnen elf neue Fragen zu stellen. Da ich Danielas Beiträge mit großem Interesse verfolge, wollte ich, wenngleich widerstrebend, ihrer Bitte nachkommen. Widerstrebend, denn Umfragen jeglicher Art sind meine Sache nicht.

Beantwortet war alles schnell, vor der Veröffentlichung wollte ich noch einmal darüber schlafen. Und jetzt weiß ich, dass ich das gar nicht möchte. Danke, Daniela, dass Du an mich gedacht hast, aber ich halte mich nicht für eine geeignete Kandidatin. Das Hauptproblem ist für mich, anderen Bloggern etwas zuzumuten, das ich für mich selbst ablehne. Ich schreibe hier ja nur zu meinem Privatvergnügen, halte Gedanken fest, die mir gerade durch den Kopf gehen, oder ich teile Fotos. Zielorieniert ist mein Blog nicht, ich muss keine Besucher- oder gar Geldströme generieren. Dafür wären solche Stöckchenparaden sicher ein geeignetes Mittel. Für manche geht es vielleicht auch nur um die Ehre. Denen überlasse ich nur zu gern das Feld. Also, viel Spaß allen anderen Nominierten und noch einmal danke, Daniela. 🙂

Eine Rosine picke ich mir dennoch heraus, die Frage

2. Welches ist heute dein liebstes Kinderbuch (zum Beispiel, um es deinen Kindern vorzulesen oder zu verschenken)? Du darfst gerne auch mehrere Bücher für verschiedene Altersklassen nennen!

Der Grüffelo, besonders das Grüffelokind. Bilderbücher von Julia Donaldson und Axel Scheffler, auch die Verfilmungen.

Beware: The big bad mouse is terrrrrribly strong!
               And his scaly tail is terrrrrribly long!
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17. Februar 2014 · 04:10

Die Welt von morgen?

I found this clip on Emilia Robinson’s blog. Thank you, Emilia. I tried reblogging, but failed.

Some Speculations on the Future

Die ersten englischen Bücher, die ich als Schülerin verschlang, waren Science-Fiction-Romane aus der English Library vom British Council, vorwiegend Klassiker wie H. G. Wells, George Orwell, Ira Levin, Ray Bradbury oder Isaac Asimov.  An manchen Vokabeln hatte ich schwer zu knacken, denn im Wörterbuch fand ich sie nicht. Was mochte denn nur dieser ominöse scanner sein, an dem sich die Protagonisten nicht vorbeimogeln konnten? In einem technischen einsprachigen (englischen) Lexikon fand ich schließlich eine Beschreibung, wurde aber überhaupt nicht schlau daraus. Inzwischen weiß ich mehr. Ein scanner ist ein Scanner, aber wer hätte das damals ahnen können? (Yes, I know – this dates me. :-))

Das Duo – Tim Etchells und Forced Entertainment – in diesem Clip stellt im Vergleich unaufgeregte Prognosen. Oder vielmehr stellt es Prognosen – ganz unaufgeregt. Aber lassen wir uns von der Zukunft überraschen.

Let’s expect the worst and hope for the best.

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Umberto und seine Mafia

Marie-Christine Werner interviewt Dr. Burkhart Kroeber, u. a. Umberto Ecos deutsche Stimme, für den SWR.

„Wie viel Aufwand muss ein Übersetzer betreiben?“
„Warum wird das Übersetzen so schlecht bezahlt?“
 

http://www.ardmediathek.de/swr2/swr2-zeitgenossen?documentId=18519716

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Sweet Molly Malone, I’m coming…

Die Würfel sind gefallen. Endlich werde ich Irland näher kennenlernen, einen fast weißen Fleck auf meiner europäischen Landkarte. Fast, weil ich in grauer Vorzeit Tagen mal eine Woche lang von Belfast nach Dublin getrampt bin, aber das zählt schon gar nicht mehr. Londonderry war täglich in den Nachrichten, in London konnte ich wegen zahlreicher IRA-Anschläge nicht mehr nach langer Schiffsreise im Bahnhof Victoria duschen („Closed“), bevor ich weiter nach Schottland reiste, aber die innerirische Grenze zwischen Nord- und der Republik Irland konnten wir damals anstandslos im PKW überqueren.

Was für ein Kontrast zur Ein- und Ausreise nach bzw. aus „Berlin, Hauptstadt der DDR“, als ich mich weiland mit einem Brieffreund aus der Niederlausitz an der Weltzeituhr auf dem Alex verabredet hatte! Mir schlotterten die Knie vor Angst, weil ich verbotenerweise eine LP von den Doors in meinem Rucksack hatte, die sich mein Brieffreund so sehnlichst wünschte. Unsere Briefe wurden ja auch mitgelesen – ich bekam seine immer mit Klebestreifen verschlossen.  Jahrzehnte später sollte ich erfahren, dass sie auch auf westdeutscher Seite geöffnet wurden. Alle wussten also Bescheid: B. wünscht sich eine verbotene LP, und C. bringt sie ihm mit. Aber alles ging gut, und B. war der glücklichste Mensch auf dem Alex, als er die Platte aus dem Geschenkpapier riss. Eine Szene aus Leander Haußmanns Film „Sonnenallee“ erinnerte mich lange nach dem Mauerfall an diesen (welt-)bewegenden Moment. B. hatte bis zuletzt nicht geglaubt, dass es mit unserem Treffen klappen würde. Ich ja eigentlich auch nicht, denn es war mein erster Versuch, nach Berlin einzureisen und ein paar Stunden im Ostsektor zu verbringen. Arglos versuchten wir – mein schottischer Freund und ich – per Anhalter zwar nicht gleich durch die Galaxie, aber doch wenigstens von Hamburg nach Westberlin zu kommen. Ein Autofahrer wollte uns mitnehmen, klärte uns dann aber auf, dass Bewohner der alliierten Staaten nur über Helmstedt in die DDR einreisen durften. Also zurück, marsch, marsch. Die nächste Hürde waren die „Visagebühren“ auf einem Parkplatz an der Transitstrecke. Ich hatte schon einige Geschichten gehört, dass man dort neue Passbilder machen lassen sollte, wenn das Foto eine andere Haar- oder Barttracht als die augenblickliche des Passinhabers zeigte. Wohl deshalb las ich dieses Wort prompt als „Visage-Bühren“.  Zum Glück erkannte man uns auf unseren Konterfeis aber mühelos wieder. Doch ich schweife ab.

Die Grenzüberschreitung in Irland war dagegen gar nicht erwähnenswert. Trotz der täglichen Schüsse und der Berichte vom Teeren und Federn.

In Dublin besuchten wir dann eine große musikalische Veranstaltung. Eigentlich war das Thema Irish Folk, aber es wurden doch unangenehme nationalistische Töne angeschlagen, dass ich mich mitten im Kalten Krieg wähnte. Ein anderer Schauplatz und andere Hintergründe, aber die Parallele lag klar auf der Hand. Mir war sehr beklommen zumute, auch wenn die musikalischen Darbietungen größtenteils sehr schön waren. Nur leider nicht durchweg für mein Gefühl. Das Lied von dem sterbenden Soldaten, der sich als letzten Wunsch ausbedingt, man möge ihn doch noch einmal auf den Berg tragen, von dem er den Ort sehen könne, wo einst die Schlacht gewonnen ward (ja, das muss hier unbedingt „ward“ heißen, so feierlich ist das!), da setzte es doch fast bei mir aus. Mühsam beherrschte ich mich. Anschließend erklangen aber wieder nationalistische Töne, an die ich mich schon fast gewöhnt hatte, und dann … kündigte der Moderator an, dass die lieben Kinder jetzt die Internationale vortragen würden. Ich wunderte mich. Die Internationale im katholischen Irland? Wie passte das denn bloß zusammen? Mit Feuereifer legten die Kleinen los. Nie wieder habe ich Menschen so schief singen hören. Und so hingebungsvoll. Natürlich bekam ich einen Lachkrampf (ist doch auch ein erkämpfenswertes Menschenrecht, oder?), den ich gewaltsam zu unterdrücken suchte. Man drehte sich empört zu mir um, und ich befürchtete schon, gelyncht zu werden. Man stelle sich vor, bei einer feierlichen politischen Veranstaltung in der DDR hätten die Pioniere „Ave, Maria!“ gesungen. Nein, das ist unvorstellbar. Oder etwa nicht?

Auf ein Neues, Irland! Sicher hast Du Dich inzwischen sehr verändert. Vielleicht so sehr wie die zwei Deutschländer?

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