Archiv der Kategorie: Bilder

Kinderfreund und Apfelschuss

Nur ein ganz kurzer Aufenthalt in Rapperswil am Zürichsee. Fassadenmalerei in der Marktgasse.

Foto: anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

Die Gemälde sind schon etwas verblasst, gerade darum wecken sie meine Neugier. Szenen aus der Bibel vielleicht, à la Lasset die Kindlein zu mir kommen? Nein, dafür wären es die falschen Kostüme.

Moment mal – Google ist mein Freund (doch, manchmal schon). Vielleicht ist das Pestalozzi? Die Wikipedia zeigt ein Bild aus dem Jahr 1870  (Heinrich Pestalozzi und die Waisenkinder in Stans von Albert Anker), das dem von der Fassade zumindest stark ähnelt. Ist er es nun oder nicht? (Appell an die SchweizerInnen, die Ihr das hier lest – könnt Ihr mir das bestätigen oder widerlegen? VDIV :-))

Eine andere Szene ist über jeden Zweifel erhaben, der Apfelschuss mal wieder! (Was auch sonst?)

Foto: anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

Was würde den Malern und bildenden Künstlern ohne Schiller und den Schweizer Nationalhelden bloß zu „Apfel“ einfallen? Wahrscheinlich nur Adam und Eva, allenfalls noch Pferd. Letzteres aber nur in deutschsprachigen Ländern.

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Ein Bild ist teurer als tausend Worte

Grund zur Panik?

Gerade hat eine Literaturübersetzerin eine Abmahnung von einem großen amerikanischen Unternehmen erhalten, weil sie ein Bild auf Ihrer Website ohne Lizenz von ebendieser Firma veröffentlicht hat. Es handelt sich um eine Firma, deren Namensgeber ein Milliardär war, der Nachname fängt mit G an, ist zweisilbig und hört mit y auf. Zweiter Bestandteil des Firmennamens ist das englische Wort für Bilder. Alles klar, oder? (Ich will die Abmahnroboter ja nicht mit Gewalt auf meine Seiten locken.)

Das Problem ist nun, dass es sich um ein Buchcover handelt. Das wäre ein todsicherer Tipp für besagtes Unternehmen, weitere Milliarden zu scheffeln, denn nur die betreffenden Verlage und Amazon werden in der Regel eine Lizenz für die Veröffentlichung der Cover erwerben, nicht die unzähligen Hobby- und Profirezensenten, AutorInnen, ÜbersetzerInnen, Büchernarren …

Sollte ich nun das sonnigste aller bisherigen Wochenenden damit verbringen, sämtliche Titelbilder meiner bisherigen Übersetzungen zu durchforsten, ob sie eventuell ursprünglich aus dieser Quelle stammen?  Das zweite Problem sind offenbar die Avatarbildchen von Blogkommentaren. Eine Bloggerin wurde von G… abgemahnt, weil ein Kommentator ein winziges Katzenbildchen als Profilbild wählte. Da soll einer erstmal drauf kommen!

Mehr dazu fördert eine Suche mit dem Namen G… + Abmahnung zutage.

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Komm spielen, kleines Entchen

Ich sitze im Bus und blättere beglückt im Bilderbuch mit den lustigen Verwandlungsbildern. Lämmchen und Küken am Ufer verwandeln sich in ein Küken, das im Wasser planscht, Entchen und Hase machen dem Ferkel Platz, und mein ewiges Kinderherz schlägt höher. Aber nicht nur meins. Hinter mir sitzen zwei junge Mütter mit Kindern im Bilderbuchalter, deren Neugier schlagartig geweckt ist. Ich gebe es ihnen zur Ansicht.

„Woher haben Sie das denn?“
Na, woher wohl. „Vom Verlag. Ich habe es übersetzt, und dies ist ein Belegexemplar.“
„Wie bitte? Sie haben das übersetzt?“ Klingt völlig entgeistert. Erst später geht mir auf, dass manchen Menschen so ein Gedanke völlig fremd ist. Seit wann werden Bücher denn übersetzt? Die gibt es doch auf Deutsch. Ähnliche überraschte Reaktionen fallen mir wieder ein.
Das Buch begeistert Mütter und Kinder. Das müssen sie unbedingt haben!
„Und wo können wir das nun bekommen? Wahrscheinlich in jedem Spielzeugladen, oder?“
Nun bin ich meinerseits bass erstaunt. Gibt es da auch Bilderbücher? Möglich, warum eigentlich nicht.
„Auf jeden Fall in jeder Buchhandlung“, sage ich vorsichtshalber.
 
Rainy-Day Duckling
by Ruth Martin and John Butler (aka Jon Butler)
Komm spielen, kleines Entchen. Ein Bilderbuch mit Verwandlungsbildern
von Ruth Martin und John (Jon) Butler

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Hummel, Hummel!*

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

                 

                 „Mors, Mors!“**

*    Neudeutsch: „Ey, Alder!“
**  Neudeutsch: „Verp… euch!“
 
Vgl. auch den Wasserträger als Kulturträger
 
Fotos: © anglogermantranslations

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Der Staudengarten im September

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Staude, ein Wort in der deutschen Sprache, über das ich immer wieder staune. Es klingt so seltsam in meinen Ohren …
Aber auch der Name der Herbstzeitlosen gibt mir zu denken. Entweder sie ist zeitlos oder aber eine Blume, die im Herbst blüht … oder? Und das Rotkehlchen ist momentan noch ein „Orange“-Kehlchen. Doch kommt Zeit, kommt Rot!

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Seltsame und illustre Namen aus Hamburgs Dahliengarten

Erster Teil

Kaktusdahlien/Cactus Dahlias

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Die Klangfetzen, die mir beim Lesen der Zuchtsortennamen durch den Kopf gingen,  waren genauso bunt gemischt wie die Blumenbeete, z. B.

„Der Eine liebt den Sonnenschein und ich nun mal die Nacht …“

von Doris Day und Verdis Othello ganz zu schweigen …

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„Veronika …“

Flieder, Ringelblumen, Narzissen

Blumenaquarell von Almuth Dittmar-Kolb Foto: anglogermantranslations


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