Kontakt

Dies ist ein rein privates Blog ohne kommerzielle Interessen.

 

Ursprünglich sollte sich dieses Blog hauptsächlich um Übersetzung und Literatur drehen, denn bei dem, was mich nun mal am meisten interessiert, lässt sich Berufliches und Privates schwer trennen. Allmählich entdeckte ich dann durch eifiges Stöbern in der Blogosphäre, wie viele andere Themen meine Neugier wecken. Den Nutzernamen anglogermantranslations behalte ich aber vorerst bei. Damit kennzeichne ich nämlich von jeher meine Fotos und Gedichtübersetzungen. Das Urheberrecht nehme ich sehr ernst (hoffe ich doch!) und wünsche daher, dass es auch in meinem Fall respektiert wird. Leider musste ich in der Vergangenheit deswegen schon den Rechtsweg bemühen, was die Urheberrechtsverletzer teuer zu stehen kam. Das muss doch nicht sein?

Abschließend ein kurzer Ausflug in mein „anderes“ Leben, denn ich bekomme oft E-Mail-Anfragen zum Beruf der Literaturübersetzerin. Vielleicht sind damit schon manche Fragen beantwortet?

Dies ist ein privates, nichtkommerzielles Blog der in Hamburg lebenden Literaturübersetzerin Christiane Bergfeld. Sollte irgendein Inhalt trotz aller Sorgfalt einen Verstoß gegen das Urheberrecht darstellen, wird er auf Wunsch unverzüglich entfernt. Für die Inhalte externer Links sind die jeweiligen Betreiber der Websites allein verantwortlich.

Christiane Bergfeld studierte Anglistik, Linguistik und Bibliothekswesen in Deutschland und Großbritannien. Nach verschiedenen Tätigkeiten in London, Glasgow und Hamburg, die sich immer um Bücher oder Sprachen drehten, arbeitet sie seit 1985 als hauptberufliche Übersetzerin für namhafte Publikumsverlage und andere Auftraggeber. Die bunte Palette reicht von Belletristik – vom Bilderbuch über Kinder- und Jugendliteratur bis zum Roman für Erwachsene  – bis zu Sachbüchern und kreativen Fachtexten. Mit großer Begeisterung stürzt sie sich auf vermeintlich unübersetzbare Wortspielereien und allerlei Gereimtes, sei es die klassische Versform oder die Nonsenslyrik englischer Kinderbuchautoren.

Für ihre Neuübersetzung von Richard Brautigans Kultbuch „Willard und seine Bowlingtrophäen. Ein grotesker Kriminalroman“ [Willard and His Bowling Trophies. A Perverse Mystery] wurde sie 2007 mit dem Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzer ausgezeichnet. Eine weitere Brautigan-Übersetzung erschien als Buch und Hörbuch unter dem deutschen Titel  „Von Babylon träumen … Eine Kriminalgeschichte im San Francisco von 1942„.

Für den NDR überträgt sie gelegentlich auch Radiofeatures für den Prix Italia und den Prix Europa.

Nachtrag vom 21. Dezember 2011

Eine Ausgabe des Infoblatts des ADÜ Nord widmete sich u. a. dem Thema Literaturübersetzung. Dazu habe ich etwas aus meiner Sicht als Literaturübersetzerin geschrieben. Im Inhaltsverzeichnis findet man zum Titelthema folgende Beiträge:

Titelthema Literatur übersetzen
... aus der Sicht einer Literaturübersetzerin (also meiner)
Auch oder nur Literatur übersetzen?
 
… aus der Sicht eines Verlages (Carlsen Verlag, Hamburg)
„Sie muss das Buch lieben wie ich“
 
Claus Sprick über das Europäische Übersetzerkollegium
Heimat und Hort für Literaturübersetzer
 
Märchen in norddeutschen Regionalsprachen (Susanne Tiarks)
Dat weer in dunntomalen Tieden
Norddeutsche Märchen auf Plattdeutsch und Friesisch
 
Drei Fragen an
… Ulrich Blumenbach, Literaturübersetzer
 

u.  v.  a.  m.

Man kann die Gesamtausgabe des Infoblatts 06/2011 als PDF hier kostenlos herunterladen.

15 Antworten zu “Kontakt

  1. Gute Abend, Gruetzi aus der Schweiz
    I stumbled across your site today and found it very interesting for me especially as I was born a Londoner (cockney from the East End). I have been living in Switzerland for almost 50 years, 47 of which with a Swiss husband. I more or less speak fluent german, if you can ignore the der,die,das etc mistakes that I make. I speak Swiss German all day and you can swallow the endings to the words if you are sly (like me), although Mr. Swiss says you can tell I am not a genuine swiss, in spite of the fact that I have the passport. I worked for a Swiss machine company for 30 years as an export clerk and was often needed for translations, although mainly interpretations from the english speaking visitors. My boss wold dictate letters in (swiss)german, I would simultaneously write them in Pitmans english shorthand and type them. Once I had to do a simultaneous translation over headphones, sort of UN style, but it was only a conference in the company. Of course translating books is something completely different and you cannot afford to make a mistake in the grammar. I think I would be too careless for such work. I am impressed.

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    • Don’t be! I’m impressed by someone understanding Swiss dialect. I used to stay and work at http://www.looren.net for years. It’s a centre for translators from all over the world who translate from or to one of the languages spoken in Switzerland. Although their German was near native, they couldn’t make any sense of the locals in the village with their dialect. Over time I managed to understand a few words, but I was told that wouldn’t help me in Bern. I went on a day trip to Bern once and admired the colour of the River Aar very much. So unusual! The bears looked quite bored. Looking forward to more photos from you! Cheerio, Christiane

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    • I just replied to this, but I can’t see it now. Did you get my answer?

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    • How interesting. I know the literature days well in Solothurn. 2-3 years ago I looked in on the translation studio they had set up. It was interesting. they had a few translators sitting at a computer and I could watch how they did it. afterwards there was a meeting with translators in one of the large rooms where they read from their translations. I remember there was an american lady that translated from english to german. We also have film days in Solothurn, it is a bit of a cultural center. By the way I would basically speak Solothurnertütsch, similar to Bärntütsch, although it is tinger with Züritütsch because I spent the first two years in Switzerland living in Zürich. I understand most Swiss dialects. Just the Valiser can be a little different. Schöne Abig

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    • Abig ist one of the words I know! The translators you saw were all guests of Looren. I never joined them in the Literaturtage, because I had deadlines to meet at the time.
      I was once asked something by a little boy (4 or 5) at a bus-stop in broad … whatever it was. I answered in standard German I couldn’t help him, because I didn’t understand his question. He was so frustrated, repeating it again and again. Then a woman joined us and I asked her in my kind of German to help the boy. She did. Then he asked her – and this time I understood – what language that other woman had spoken. „Tütsch“. He was utterly amazed. 🙂

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  2. Pingback: Macht Erdfrauchen hier Männchen? | Übersetzen und Literatur, doch nicht nur

  3. Liebe Christiane, ich stöberte hier ein bisschen herum und habe dich sofort verlinkt! Weil wir in der derselben Zunft arbeiten, und weil das hier ein toller Blog ist. 🙂

    Herzlichs Grüßle aus dem Süden!

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  4. Liebe Christiane,
    ich habe dir den Best Blog Award verliehen und werfe dir gleichzeitig ein Blogstöckchen zu. Ich würde mich freuen, wenn du meine 11 Fragen beantwortest: http://kinderohren.wordpress.com/2014/02/15/best-blog-award-kinderohren/
    Liebe Grüße
    Daniela

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    • Liebe Daniela,

      jetzt bringst Du mich in Verlegenheit. Warum? Nun, Du freust Dich sicher über den Awar… äh, die Auszeichnung (ich darf nicht vergessen, dass ich Anglizismen verabscheue ;-)). Dazu gratuliere ich Dir gern.

      Andererseits habe ich selbst so meine Probleme mit solchen Stöckchen. Sie erinnern mich zu sehr an nervige Umfragen, deren Fragen ich oft gar nicht beantworten möchte, weil ich sie für völlig irrelevant halte. Doch ich habe mir das zugeworfene Stöckchen genauer angesehen und kann damit leben. Schön, ich beantworte die Fragen. Aber dann bin ich wohl verpflichtet, den Stab weiterzugeben? Ich wüsste spontan gar nicht, wo ich da anklopfen sollte.
      Liebe Grüße
      Christiane
      P. S.: Gerade dämmert mir, dass ich da wohl etwas falsch verstanden habe. Du hast mir außerdem auch diese Auszeichnung verliehen. Dafür danke ich Dir, obwohl ich mein Blog nicht für das beste halte. Im Vergleich zu welchen anderen? Hm, ich habe das Prinzip noch nicht richtig verstanden.

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    • Ach weißt du, ich sehe das nicht so eng. Wenn dir keine 10 Blogger einfallen, dann eben nicht. Es soll ja schließlich Spaß machen und nicht zu Zwang werden. Ich freue mich auf jeden Fall, dass du meine Fragen beantworten möchtest. Danke! 🙂

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