Anglomanie in der Filmmusik – ein Irrtum?

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This entry is about a song taken from a German film (Toxi, 1952), composed by Michael Jary and written by Bruno Balz. For more information in English please follow this link.

Seit letzten Sonntag im Tatort – Schauplatz Leipzig – das Unfassbare erklang, nämlich ein deutsches Musikstück mit deutschem Text (!) in einem deutschen Krimi, suchen Hunderte (Aktualisierung: weit über 1000) in diesem Blog danach. Zuerst dachte ich natürlich an Referrer-Spam, aber nein, alle suchen hier ausdrücklich nach „Ich möcht so gern nach Hause gehn„. Warum? Weil ich mal über den Film Toxi gebloggt habe.

Frage: Ist das Interesse an der musikalischen Untermalung deutscher Filme grundsätzlich so überwältigend, oder liegt es daran, dass es ausnahmsweise mal kein anglo-amerikanisches x-beliebiges Stück war, auf dessen Text es den meisten Zuschauern überhaupt nicht ankommt?  Ich höre allerdings immer genau hin – Berufskrankheit – und wundere mich, wenn er so gar nicht zur Handlung und zum deutschen Kontext passt. Mich stört das sehr, aber wen stört schon, was mich stört …

Wer sucht denn eigentlich die (un)passende Musik zum Film aus? Haben die Drehbuchautoren (k)ein Mitspracherecht? Ich bitte darum, mich nicht falsch zu verstehen. Natürlich sollten deutsche Filme nicht ausschließlich auf deutsche Komponisten zurückgreifen, aber von den Songtexten her ist die Auswahl der Stücke oft überhaupt nicht nachzuvollziehen. Dann doch lieber Instrumentalmusik, oder?

 

12 Kommentare

Eingeordnet unter Deutsche Sprache, Film, Musik

12 Antworten zu “Anglomanie in der Filmmusik – ein Irrtum?

  1. Ich habe bei dir noch nie etwas gesehen. Ich nutze aber auch einen Ad-Blocker.

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  2. Du kannst die Werbung vielleicht sehen, wenn Du Dein Blog nicht eingeloggt und ohne Adblocker aufrufst. (Leider mußte ich feststellen, daß das Internet ohne Adblocker nicht benutzbar ist, darum kann ich da nicht dienen …)

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    • Nein, kann ich nicht. Hab ich mehrfach versucht. Vielleicht wird ja die Werbung auch individuell auf die Leser zugeschnitten, die keine Adblocker oder Ghostery oder Cookie-Zerstörer aktiviert haben. Dann kann ich nur sagen: selber schuld …

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  3. Pit

    Bisher habe ich hier noch gar keine Werbung gesehen. Bin ich so unaufmerksam? Oder so selten hier auf dem Blog? Ich werde es jedenfalls jetzt verstaerkt im Augen behalten und mich ggf. melden.
    LG,
    Pit

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    • Danke, Pit.

      Vielleicht liegt es ja auch daran, wie man den eigenen Browser einstellt. Mir wäre es aber überhaupt nicht recht, wenn bei mir für ein Schundbuch geworben würde, dass ich nicht mit spitzen Fingern anfassen würde. Oder für ein Dating-Portal oder so einen Quatsch. Es wäre nur fair, es auch für die Blogger sichtbar zu machen.

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    • Pit

      Gern geschehen. Ich habe gerade mal in meinem „Bilderbuchblog“ [https://pitsbilderbuch.wordpress.com/] nachgesehen. Das ist naemlich ein unbezahltes, und meine Besucher wuerden also wohl Anzeigen zu sehen bekommen. Da finde ich dann zunaechst Folgendes:
      „Einige deiner Besucher werden an dieser Stelle von Zeit zu Zeit eine Werbeanzeige sehen.
      Erzähl mir mehr | Verwirf diese Nachricht“
      Ich habe dann auf „erzaehl mit mehr“ geklickt und erfahre:
      „About These Ads
      The site you just visited is part of WordPress.com. There are two reasons why you might see ads on a WordPress.com site:
      The site is part of the WordAds program and has elected to show ads to earn money from their site.
      The site is one of the sites hosted on WordPress.com that has not purchased a paid plan, and we are running ads to cover the costs of operating the site for the user. We run these types of ads sparingly in an attempt to interfere as little as possible with the experience of reading a site.
      In both of the above cases, the ad you saw could be coming from a number of ad partners. The ads change depending on factors like your location and the type of site you are visiting.
      If you are a WordPress.com user and you would like to permanently remove all ads from your site, please take a look at our paid plans.
      If you saw an inappropriate ad, please report it to support@wordpress.com. Please include the address of the site (e.g., https://example.wordpress.com), the date/time the ad appeared, and a screenshot of the ad.“
      Das sollte doch eigentlich bedeuten, dass man auch selber sehen kann, was fuer eine Annonce da geschaltet wird, damit mann ggf. Widerspruch einlegen kann. Habe ich abee noch nicht gesehen, was sie da bei mir schalten.
      Ich denke, wir bleiben da mal dran.
      LG,
      Pit
      P.S.: Solltes Du auf meinem o.a. Blog eine Annonce sehen, so lass‘ es mich bitte wissen.

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    • Ja, tell me more hatte ich auch schon angeklickt. Aber zu sehen bekommen habe ich noch nie was. Wie soll man gegen nix Widerspruch einlegen? Ich hatte mal einem Übersetzerkollegen mitgeteilt, dass auf seiner kostenlosen (nicht WP!) Website für äh, „schmuddeligen Content“ geworben wird. Der war so was von wütend! Auf MICH! Dabei war das eine Website, die er ganz offiziell für seine Dienstleistungen betrieb. Undank ist der Welten Lohn oder so ähnlich. 😉

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    • Pit

      Hoffen wir dann mal wenigstens auf „sauberen“ Inhalt in der Werbung von WP.
      Dass man – trotz anderslautender Darstellung – von WP keine Auskunft bekommt, scheint da ein Wesenszug zu sein. Siehe hierzu die Diskussion um den neuen Editor [https://pitsbilderbuch.wordpress.com/].
      Lg,
      Pit

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  4. Kay

    Die Werbung ist normal. Dafür bekommst du auch den Serverplatz kostenlos. Die WordPress-Besatzung muss ja auch überleben.

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