Boberg – der weiße Fleck auf meiner Hamburg-Karte

Seit vorgestern gibt es ihn nicht mehr. Endlich habe ich mich in die Niederung der Boberger Düne begeben und dort viel Sand, Heidekraut und Birken vorgefunden. Bisher kannte ich nur Niederungen im Plural und im übertragenen Sinn, aber hier habe ich ganz konkret und in der Einzahl persönliches Neuland betreten. Womit ich nicht die Sand- und Heidelandschaft an sich meine, sondern die Tatsache, dass sie auch auf Hamburger Gebiet existiert. Zunächst ging es mit der roten U-Bahn-Linie bis zur Endhaltestelle Mümmelmannsberg (Aha! Wer muss da nicht unwillkürlich an Löns‘ Heidehasen denken!) und zwei Haltestellen mit dem Bus bis Boberg. Anschließend kantapper, kantapper in den Wald hinein.

Mehrere Schilder bewiesen mir, dass ich auf dem richtigen Weg war.

Please click to enlarge.

Schild Boberger Niederung-Boberg Dune
Aus Erfahrung wusste ich allerdings, dass ich mich nicht zu früh freuen durfte. Auf Informationstafeln erwähnte Fauna und Flora wissen sich geschickt vor dem Auge neugieriger Betrachter zu verbergen. Doch wenigstens die versprochenen schwarzen Schafe mitsamt ihren Hütehunden hoffte ich zu erblicken – so leicht übersieht man die doch nicht?
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Schild schwarze Schafe

 

 

 

 

 

Nein, kein einziges Schaf weit und breit. Dafür sichtete ich eine Herde anderer wolliger Tiere, die sich gerade von den Anstrengungen des Weidelebens ausruhten: weiße Kühe, offensichtlich mit Migrationshintergrund, zum Kraulen schön.

 Fotos: (c) anglogermantranslations. Alle Rechte vorbehalten.

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Fotos, Hamburg

2 Antworten zu “Boberg – der weiße Fleck auf meiner Hamburg-Karte

  1. Weiße Kühe mit Migrationshintergrund? Haben sie vielleicht mit den schwarzen Schafen Weide-Swap gemacht und sind jetzt vielleicht die schwarzen Schafe in Indien heilig? Fragen über Fragen…

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