Mein schlechtes Gewissen …

… beim ersten Anblick dieser Informationstafel zum Weltwüstentag Tasse Kaffeeam 17. Juni verflüchtigte sich schnell, als ich auf der Liste nur die gelegentliche Tasse Kaffee als meinen Beitrag zur globalen Wasserverschwendung identifizieren konnte. Offenbar bin ich doch nicht soooooo eine schlimme Umweltverbrecherin wie ich theoretisch sein könnte. Bekomme ich jetzt einen Ablasszettel?

Und wer weiß überhaupt, wie viele Ressourcen für die Herstellung dieser wunderschönen blauen Pyramide verschwendet wurden – darüber will ich gar nicht nachdenken.

Ich danke allen, die sich hier zu Wort melden und weise erneut darauf hin, dass ich mit diesem privaten Blog keine Einnahmen erziele und deshalb für etwaige externe WordPress-Werbung nicht verantwortlich bin.

3 Kommentare

Eingeordnet unter Flora, Fotos, Germany, Hamburg, photos

3 Antworten zu “Mein schlechtes Gewissen …

  1. Pit

    OK, Wasser ist unser kostbarstes Gut, (erheblich) kostbarer als Oel, denn ohne Oel koennen wir leben, wenn auch – nach heutigen Gewohnheiten nur schwerlich – ohne Wasser aber nicht, und zugegeben, es wird eine Menge Wasser verschwendet [wenn ich z.B. an Golfplaetze mit gepflegtem gruenem Rasen mitten in der Wueste hierzulande denke], aber soll ich nun keinen Kaffee mehr trinken? Oder kein Gemuese essen? Ich bemuehe mich gerne, einen moeglichst geringen Umweltabdruck zu hinterlassen. Aber wenn man wirklich darueber nachdenkt, dann ist der Mensch schon eine einzige Umweltkatastrophe. Durch unsere blosze Existenz schaden wir der Umwelt. Aber schuldig fuehle ich mich deswegen nicht.
    Liebe Gruesze aus dem suedlichen Texas,
    Pit

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  2. Philipp Elph

    Es ist doch seltsam, dass sich zunächst das schlechte Gewissen meldet! Mir geht es so beim Weltblutspendetag, beim Kauf-Nix-Tag, beim….usw.
    Am „World Hug Day“ meldet sich das Gewissen auch noch. Müßte ich öfter huggen. Aber im Ernst: das ist doch eine Welt- und Aktionstaginflation, die wir nicht brauchen.

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    • Ja, so funktioniert eben die psychologische Manipulation. Man predigt den Bekehrten, die sich prompt schuldig fühlen. Diejenigen, die das eigentlich erreichen müsste, tangiert das nur peripher bis überhaupt nicht.

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