Pawlowsche Vögel

„Sehet die Vögel unter dem Himmel, sie säen nicht, sie ernten nicht …“
‚Look at the birds of the air, they neither sow nor reap…‘

Nun ja. Zur Zeit der Bergpredigt gab es ja noch keine landwirtschaftlichen Maschinen, allenfalls die Ochsentour.

Beim Säen habe ich Vögel tatsächlich noch nie ertappt, beim eifrigen Ernten, teils mit maschineller Unterstützung, aber schon. Maschinenlärm vertreibt offenbar keine Störche, wenn als Begleiterscheinung Leckereien zutage gefördert werden. Ein bisschen Abwechslung von dem üblichen Froscheinerlei für Freund Adebar oder dem Meeresfrüchtecocktail für die Möwen kann ja nicht schaden.

Von Lärmbelästigung keine Spur: Die Maschine deckt den Vögeln den Tisch.

Von Lärmbelästigung keine Spur: Die Maschine deckt den Vögeln den Tisch.

Lasst uns mal 'ne Schnecke angraben!

Lass uns mal ’ne Schnecke angraben!

Es ist genug für alle da, nicht nur für Freund Adebar.

Es ist genug für alle da,
nicht nur für Freund Adebar.

Peahens a field - Pfauhennen auf dem Stoppelfeld

Diese drei Damen bevorzugen reifere Kost – in einer anderen Jahreszeit.


Fotos: (c) anglogermantranslations

Noch mehr Störche gibt es hier zu bestaunen.

11 Kommentare

Eingeordnet unter Fotos, photos, Vögel

11 Antworten zu “Pawlowsche Vögel

  1. Pingback: Verschnaufpause – Taking a Wee Break | Übersetzen und Literatur, doch nicht nur

  2. Jetzt mal ehrlich — Pfauen?? Wie kriegt man denn die vor die Linse?
    (Mein Lieblingsvogel ist der Storch im ersten Bild ganz rechts. Sieht aus, als habe Hieronymus Bosch ihn gemalt.)

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    • Die Störche habe ich in der Nähe von St. Peter-Ording auf der Halbinsel Eiderstedt gefunden (ohne sie zu suchen). Die Pfauen laufen auf einem Bauernhof in der Schweiz herum. Der Wanderweg führt quer durch diesen Hof. Die Pfauenherren sitzen meist auf dem Misthaufen oder dem Scheunendach, die Damen eher auf den Feldern. Es gibt auch jede Menge anderer Tiere, die Pfauen fallen gar nicht sonderlich auf. Zwar hast Du nach dem Wie und nicht nach dem Wo gefragt, aber ich verrate es trotzdem. Hier ist der Pfauenhof: http://www.panoramio.com/map/#lt=47.291842&ln=8.861667&z=0&k=2&a=1&tab=1&pl=all Links am Huebweg zwischen den beiden Quadraten. Gleich nebenan ist der Huebweiher, wo die Trauerschwäne zu Hause sind. Einen habe ich hier bereits vorgestellt. Am linken Rand der Karte ist übrigens das Übersetzerhaus Looren zu sehen.

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  3. Tolle Bilder! Bei meinen Storchbildern sah man immer nur etwas größere Punkte …

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  4. Ich denke, es ist genug für alle da.

    Da wir im Normalfall keine Schnecken, Frösche und Regenwürmer essen, dürfen Storch & Co natürlich nach dem Säen, oder auch anderen landwirtschaftlichen Tätigkeiten, nach Herzenslust die oben genannten Tierchen spachteln was das Zeug hält. Die einzigen, die sich beschweren könnten, sind die Familienangehörigen der oben genannten gefutterten…

    …auf dem unteren Bild sieht man Pfauen auf einem abgeernteten Mais-Feld. Auch dies ist nicht strafbar. Das was der Landwirt nach der Ernte auf den Feldern lässt, darf sich jeder nehmen. Abstoppeln heißt das… 😉

    Also ist auf den oberen Bildern nichts verwerfliches zu beobachten! ^^

    Danke für das Verlinken meiner Seite bei Dir…

    Liebe Grüße,
    Rainbow

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    • Sehr gern, Regenbogen. 🙂 Ich dachte mir, aller guten Dinge sind drei. Da ich selbst den Storch nur zu Lande und in der Luft angetroffen habe, wollte ich unbedingt noch auf das nasse Element in Deinem Blog verweisen. Für das Element Feuer muss ich warten, bis mir mal ein Phönix vor die Linse kommt. Das kann aber dauern. 🙂

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  5. Philipp Elph

    @agt, …………jetzt, wo du es sagst! Auf alle Fälle in Deutschland straffrei, ob mit Mund, Schnabel, Maul oder wie-das-Ding-da-heißt-das-zur-Nahrungsaufnahme-dient entwendet, genannt wird.

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  6. Philipp Elph

    Die Vögel unter dem Himmel säen nicht und – auf den gezeigten Fotos begehen sie Mundraub – sie ernten nicht. Ernten beinhaltet nicht die unmittelbare Nahrungsaufnahme der Pflanze oder der Früchte der Pflanze am Ort des Anbaus (der Fachausdruck ist „Anbaustandort“), sondern insbesondere die Gewächse und Früchte möglichst verlustfrei von diesem Ort zu einem Lagerort fortzubringen. Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Ernte

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