Kürbiskernbrot aus dem Steirereck

Ich mag es gern al dente – sogar Suppen. Und für mich darf auch alles gern kkk sein – kernig, körnig, knusprig. Darum habe ich dieses Brot in abgewandelter Form flugs nachgebacken. Sesam hatte ich nicht da, Koriander auch gerade nicht, habe den Teig also anders gewürzt. Aber das Tüpfelchen, nein, die beiden Körnchen auf dem ö waren die ganzen Kürbiskerne statt der grob gehackten. Das Ergebnis erfreut Gaumen und Zähne – wunderbar al dente: kernig, körnig, knusprig.

lamiacucina

Hat mir doch kürzlich eine stille Leserin aus Wien eine Dose eines prämierten Steirischen Premium Kürbiskernöls zugesandt. Einfach so. Mit einem langen, handgeschriebenen, liebevoll verfassten Brief. Keine Werbung, nur um das gleich klarzustellen. Ein richtiges Geschenk ! Der Brief wie das Kernöl. Gar nicht einfach, mir etwas zukommen zu lassen, da in meinem Impressum bewusst keine Adresse steht. Liebe Frau F., tausend Dank dafür !

In einem alten Gourmetheft aus dem Jahre 1989 fand ich ein Kürbiskernbrot aus dem Steirereck in Wien, also noch aus Zeiten, in denen Helmut Österreicher dort kochte. Das Brot eines Kochs, nicht eines Bäckers. Das wird gerührt, nicht geknetet. Das buk ich.

Zutaten
120 g Kürbiskerne
250 ml Wasser
15 g Frischhefe
220 g Weizenvollkornmehl (Ruchmehl)
2 Elf. Sesamkörner
5 g Salz, Pfeffer aus der Mühle
Koriander
3 Elf. Kürbiskernöl

Zubereitung
(1) Die Kürbiskerne trocken rösten, dann kalt stellen und grob hacken. Die Hefe in…

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