Schneller Teller

© anglogermantranslations

„Auf einem Teller helle, dadidadidadidadam …“ Quatsch, er ist ja dunkel. Dass eckige Teller eckige Schatten werfen, ist zwar logisch, mir aber auch neu. Jetzt aber flugs in medias res:

Zutaten für den Rapunzel-Forellen-Kartoffel-Teller

Rapunzel, 100 g oder mehr für eine mittelgroße Schüssel

Eine kleine Mohrrübe, gerieben

Eine kleine Zwiebel, gerieben

Ein EL hochwertiges Öl, geschmacksneutral und reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren

Ein EL Apfelsaft (Direktsaft)

2 mittelgroße Biokartoffeln, in der Schale gekocht  (Bio und goldgelb müssen sie schon sein, sonst schmecken sie einfach nicht.)

Ein Forellenfilet, geräuchert und selbst gekauft

Zubereitung (unter Berücksichtung der Kochzeit von ca. 20 Minuten)

Während die Pellkartoffeln kochen, den Salat waschen. Das geräucherte Forellenfilet aus der Packung nehmen, damit sich das Aroma entfaltet. Auf den Teller legen (ein heller Teller tut’s auch :-)). Aus den restlichen Ingredienzien eine Salatsoße in der Schüssel mischen und Rapunzel kräftig darin wälzen. Weiteres Würzen schenke ich mir, da die Forelle genügend Salz beisteuert. Alternativ lässt sich daraus natürlich auch ein Salat zum Mitnehmen basteln: Dazu die am Vortag gekochten Gschwellti in Scheiben und das Fischfilet in Stückchen schneiden. Unter den Salat mischen. Das ging doch wirklich blitzschnell, nicht? Und ist doch alles Andere als Fastfood. Vitamine, Omega-3-Fettsäuren, ein paar Kohlehydrate … Und zum Nachtisch einen Apfel. Anschließend ist man nicht zu müde, um weiterzuarbeiten.

6 Kommentare

Eingeordnet unter Rezepte

6 Antworten zu “Schneller Teller

  1. Na ja, so schlimm wie die Rheinländer („lecker Mädchen“) oder gar die Niederländer, die sogar lekker schlapen und Schlimmeres, treiben wir es ja nicht. Man hat mir versichert, dass man bei Euch leckeres Essen als „fein“ bezeichnet. Damit können wir doch alle leben.

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  2. kaputtgelacht hab ich mich noch nie, höchstens gewundert, wie man eine so facettenreiche Eigenschaft, für die es hier 100 Begriffe gibt, mit nur einem einzigen Wort bezeichnen kann.

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  3. Pingback: Pellkartoffeln mit Hering | Übersetzen und Literatur, doch nicht nur

  4. Spitze! Genau nach meinem Geschmack (abgesehen vom ‚Vogerlsalat‘, dem ich sowieso verfallen bin) – einfach, schnell und lecker 🙂

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    • Sagt Ihr in Ö denn auch lecker? Die Schweizer lachen sich darüber immer kaputt, wenn sie deutsche Werbespots sehen.

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    • Tatsächlich habe ich eine besondere Schwäche für das Wort ‚lecker‘ und verwende es gern 🙂 heutzutage ist es auch in Ö ganz gebräuchlich, meine Kinder finden gar nichts dabei. In meiner eigenen Kindheit war das aber nicht so und daher hat es für mich nach wie vor einen lustigen ‚Beigeschmack (sic‘), ja ‚kätzisch‘ wie meine Tochter ausdrücken würde, für das Mit-der-Zunge-genüßlich-über-die-Lippen-Fahren – ich mag das :p Gerne u oft wünsche ich auch meinen holländischen FreundInnen auf FB zur guten Nacht ein ’slaap lekker‘ 😀

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