Sarah und das Sams

oder

Eine Woche voller Pastinaken

„Das Sams, das saß, das Sams, das aß,

Weil es so Hunger hatte …“

„Ich weiß, ich weiß! Es saß und aß

Doch von dem Tisch die Platte?“

„Was soll denn das? Das ist kein Spaß!

Musst du dazwischenquaken?

Es saß und saß und aß und aß

Von Sarahs Pastinaken.“

Nachsatz

Sarah und das Sams brechen zu meiner Verblüffung alle Besucherrekorde. Schade, dass ich nicht Paul Maar bin. Because then I could cash in on it. Or think up another Sams story … Aber vielleicht kann ich diesen unerwarteten Besucherstrom auf noch mehr unsinnig Gereimtes lenken? Ich probiers einfach mal. Da wäre zum Beispiel das Kormoran-Krähenscharben-Gedicht von Christopher Isherwood [The Common Cormorant or Shag] in meiner dezent bairisch angehauchten Lokalisierung. Oder Little Jack Horner alias Hans als nicht Pflaumen klaubender Lausbub, der sich die Rosine aus dem Kuchen pickt.  Außerdem hätte ich noch The Owl and the Pussy-Cat von Edward Lear in kauziger Übertragung anzubieten. Apropos Lear, da war doch was mit Limericks?

11 Kommentare

Eingeordnet unter Gedichte, Kinderreime, Nonsensverse

11 Antworten zu “Sarah und das Sams

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  3. Stazinäri? Was ist das nun wieder? *googlegooglegoogle* – ah, Schwarzwurzel auf Fränkisch. Damit kannst Du mich hinterm Ofen hervorlocken. ‚Twixt pars and nip 🙂

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  4. Danke Christiane!!! Auch ich habe mich köstlich amüsiert. Das eindrücklichste Denkmal, das meinen Kochkünsten je gesetzt wurde, konnte wohl nur das Werk einer glücklichen Person sein, die ihnen noch nie ausgesetzt wurde. Grüße aus der Stadt der Stazinäri!

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  5. Na, da darf ich nicht mitspielen, wie? Zu viel i, das a zu rar …
    Hübsch jedenfalls. (Dank an Afra fürs Herschicken.)

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  6. Schade drum. Vielleicht schaffe ich es ja ein andermal.
    btw: Meine letzten Pastinaken mussten mit Kartoffeln, Möhren und Schalotten einen Kalbsbraten einrahmen.

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  7. Danke, Afra 🙂 Da fühle ich mich ja gebauchpinselt. Wenn Du mir als Kommentar zu meinem Pastinaken-Experiment Pastinaken-Rezepte für die ganze Woche geschickt hättest (de gustibus non disputandum …) und außerdem in Bamberg wohnen würdest, dann trüge das Gedicht jetzt den Titel „Afra und das Sams“. Saved by the bell.

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  8. Pingback: Sarah und das Sams (via Übersetzen und Literatur, doch nicht nur) « evenaar

  9. Wie überaus köstlich! Zum sofort Auswendiglernen.

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