There’s always a first time

Foto: Wikipedia

Das Pastinaken-Experiment

Vorher

Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen. Wie schmeckt dieses unbekannte Gemüse? Mal sehen, ob ich bei la mia cucina ein Rezept finde. Vielleicht sogar mit Trüffeln oder Kaviar garniert? Oder als Röschti-Variante unter die geriebenen Gschwellti gemengt?  Sonst koche ich einfach mal drauflos. Probieren geht über Studieren.

Hinterher

Testbericht: Ja, Pastinaken sind genießbar. Mein Lieblingsgemüse werden sie allerdings nicht. Und ja, la mia cucina wartet mit mehreren interessanten Rezepten auf.

Hinterhinterher

Inzwischen hat Sarah (vgl. Kommentar) einen Mitesser für ihren abwechslungsreichen Wochenspeiseplan gefunden.

12 Kommentare

Eingeordnet unter Rezepte

12 Antworten zu “There’s always a first time

  1. Pingback: Der Weg allen Fruchtfleisches | Übersetzen und Literatur, doch nicht nur

  2. … und im zweiten Rezept sollten die Pastinaken vor dem Frittieren in Scheiben geschnitten werden. Bevor ich mein erstes Kochbuch rausbringe, muss ich wohl noch üben. 🙂

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    • @Olaf
      Kam einst ein Koch vom Niederrhein
      Nach Kingston an der Themsen.
      Den dünkten dort die parsnips fein,
      Er war nicht mehr zu bremsen.
      Mit immer neuen parsnips-Tipps
      Will er mich nun beglü… erschrecken.
      Hat er auch ein paar parsnips-Dips
      Für seines Gartens Schnecken?

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  3. Im ersten Rezept sollte es natürlich „75o ml Gemüsebrühe“ heißen.

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  4. Frittierte Pastinaken

    1 kg Pastinaken
    Sonnenblumeöl zum Frittieren
    Salz
    Pfeffer (nach Belieben)
    Cayennepfeffer (nach Belieben)
    4 bis 5 EL Sesamkerne

    Pastinaken schälen, „toppen“ und „tailen“.
    Sesamkerne in einer trockenen Pfanne goldbraun rösten und beiseite stellen.
    Öl in einer tiefen Pfanne oder einem Topf erhitzen, bis es leicht raucht.
    Die Pastinaken vorsichtig ins heiße Öl befördern und einige Minuten frittieren. Sie sollen leicht goldbraun sein. Dann aus dem Öl nehmen und auf Küchenpapier entfetten. In eine Schüssel geben, kräftig würzen und mit den Sesamkernen bestreuen.

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  5. Pastinakensuppe

    500 g Pastinaken
    2 Knoblauchzehen
    2 EL Olivenöl
    1 TL geröstetes Sesamöl
    750 l Gemüsebrühe
    1 Becher Sahne
    Pfeffer (nach Belieben)
    Cayennepfeffer (nach Belieben)
    Muskatnuss (nach Belieben)
    Eine große Handvoll glatte Petersilie, grob gehackt

    Die Mengenangaben sind grob geschätzt.

    Pastinaken schälen, oben und unten kappen („top and tail“ wie Möhren, wie sagt man das auf Deutsch?) und in Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden.
    In einem Topf die Öle erhitzen. Pastinaken darin anrösten, Knoblauch hinzugeben und noch eine Minute weiterrösten. Brühe hinzugeben, aufkochen lassen und dann leise weiterköcheln lassen, bis die Pastinaken weich sind (dauert nicht lange). Dann mit Sahne angießen und leicht einkochen. Dann das Ganze pürieren, mit den Gewürzen abschmecken (evtl. salzen) und mit reichlich Petersilie garniert servieren.

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  6. Ich habe Pastinaken erst in England kennengelernt. Meistens werden die hier im Ofen geröstet und als Beilage zum Sonntagsbraten oder zur Weihnachtspute serviert.
    Die extreme Süße ist für den Deutschen wahrscheinlich gewöhnungsbedürftig, aber ich habe zwei Rezepte entwickelt, die den meisten gut schmecken. Bei beiden spielt Sesam eine Rolle, der die Nussigkeit unterstützt. Rezepte folgen …

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  7. Pingback: Sarah und das Sams | Übersetzen und Literatur, doch nicht nur

  8. My idea of a good week:
    Parsnip, rosemary and olive soup on Monday
    Parsnips roasted with soya sauce and sesame seeds on Tuesday
    Parsnip cakes with crispy bacon on Wednesday
    Parsnips and other ramdom vegetables slow-roasted in the oven with some halloumi and maybe a bunch of thyme and a grinding of pepper thrown over the top on Thursday.
    Parsnips sprinkled with brown sugar or drizzled with honey, slow roasted until they have caramelized, and served as a side on Friday
    Parsnips in my Thai-Franconian local on Saturday. I haven’t had them there yet and I have no idea what they do to them, except that there’s a veggie version and one with beef.
    Parsnip, beetroot and carrot crisps with chutney on Sunday

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  9. F. :0)

    Parsnip: man denkt, man beißt in eine Kartoffel, und dann… hmm naja.

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  10. Meins auch nicht. Ich verstecke sie meist in Suppen oder Eintöpfen. Was auch gut geht, ist Kartoffel-Pastinakenpüree.

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